1.216 Anmeldungen für städtische Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien

Neue 5. Klassen: So sehen die Zahlen aus

Im diesjährigen Aufnahmeverfahren für die künftigen 5. Klassen haben sich 1.216 Schülerinnen und Schüler an den städtischen Oberschulen, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien angemeldet. Von Nachmeldungen in geringem Umfang ist auszugehen. Gegenüber dem Vorjahr (1.197) bedeutet das einen leichten Anstieg. Weitere Schülerinnen und Schüler werden die städtischen Förderschulen und nichtstädtischen Schulen besuchen.

Aufgrund des Corona-Virus erfolgte die Anmeldung in diesem Jahr unter besonderen Umständen. So wurde neben zusätzlichen Hygienemaßnahmen teilweise auch auf ein rein schriftliches Verfahren umgestellt. Dazu stellt Sozialdezernentin Dagmar Sachse fest: „Durch das Corona-Virus war auch das Aufnahmeverfahren in diesem Jahr alles andere als normal. Dass es dennoch so reibungslos ablief, ist dem großen Engagement der Schulen zu verdanken. Das verdient Anerkennung.“

Anmeldezahlen Oberschule

An den Oberschulen haben sich insgesamt 221 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Es ist davon auszugehen, dass es an dieser Schulform noch Nachmeldungen geben wird. Die Anmeldungen waren im Rahmen üblicher Schwankungen recht gleichmäßig auf die Schulstandorte verteilt, so dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Wunschschule besuchen können. Es werden zwölf Eingangsklassen eingerichtet, wobei alle Oberschulen mit drei Klassen starten.

Anmeldezahlen Integrierte Gesamtschule

Für die Integrierten Gesamtschulen (IGS) wurden 558 Anmeldungen registriert, wovon aus Kapazitätsgründen 148 abgelehnt wurden. Diese haben sich dann an den Oberschulen und Gymnasien angemeldet. Es werden 15 Eingangsklassen eingerichtet, wobei die IGS Helene-Lange-Schule mit vier, die IGS Kreyenbrück mit fünf und die IGS Flötenteich mit sechs Klassen startet.

Anmeldezahlen Gymnasien

An den Gymnasien haben sich insgesamt 585 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Die Anmeldungen waren im Rahmen üblicher Schwankungen recht gleichmäßig auf die Schulstandorte verteilt. Lediglich am Herbartgymnasium lag die Anzahl der Anmeldungen leicht oberhalb der Kapazitätsgrenze. Von dort wurden wenige Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt. Dabei war immer der Besuch der als Zweitwunsch angegebenen Schule möglich. Es werden 21 Eingangsklassen eingerichtet, wobei das Gymnasium Eversten mit fünf und die anderen Gymnasien mit je vier Klassen starten.

Anmeldezahlen überwiegend im Rahmen der vorgehaltenen Gesamtkapazitäten

Die Anmeldezahlen an den Oberschulen und Gymnasien liegen im Rahmen der vorgehaltenen Gesamtkapazitäten dieser Schulformen. An den Integrierten Gesamtschulen wurden, wie auch in den vergangenen Jahren, relativ viele Schülerinnen und Schüler abgelehnt. „Wir profitieren insgesamt von der guten konzeptionellen Vorarbeit in den vergangenen Jahren – vor  allem im Rahmen des Schulentwicklungsplans“, erläutert der Leiter des Amtes für Schule und Bildung, Matthias Welp. „Wir haben so nicht nur die Grundlage für ein transparentes Anmeldeverfahren, sondern auch für den dringend notwendigen weiteren Ausbau der Schulen geschaffen.“ Die Ablehnungen an den Integrierten Gesamtschulen seien auch vor dem Hintergrund der gewünschten Durchmischung der Leistungsgruppen zu sehen, so Welp. Die Zahl der Ablehnungen konnte durch die Erweiterung der Zügigkeiten zumindest deutlich reduziert werden. Zudem erwartet der Schulamtsleiter positive Effekte durch die nun beginnende bessere räumliche Ausstattung auch der anderen Schulformen und speziell durch das Programm zur Stärkung der Oberschulen.