Einreise nach Deutschland

Einreisende aus Risikogebieten müssen in Quarantäne

Was Reiserückkehrende und Einreisende wissen müssen, darüber informiert das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg.

Hier finden Sie die Übersicht der Internationalen Risikogebiete des RKI »

Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland/Niedersachsen einreist,

Hinweis: Dies gilt auch, wenn das Ausreiseland nachträglich (innerhalb von 10 Tagen nach Ausreise) zum Risikogebiet erklärt wird oder die Einreise über ein Nicht-Risikogebiet erfolgt ist, man sich jedoch innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Wichtig! Zeigt die Person 10 Tage nach der Einreise Krankheitssymptome, ist sofort das Gesundheitsamt zu kontaktieren!

Gut zu wissen – Alles zur Quarantäne!

Während der Quarantäne ist es nicht gestattet, Besuch von Personen außerhalb des eigenen Hausstandes zu empfangen.

Kann ich die Quarantäne verkürzen?

  • Nein – 1. bis 4. Quarantänetag
  • Ja – ab 5. Quarantänetag, unter bestimmten Voraussetzungen
    • ab dem 5. Tag nach der Einreise kann ein Corona Test gemacht werden. Ist dieser negativ, ist man aus der Quarantäne „befreit".

Es gibt Ausnahmen – Bin ich eventuell gar nicht verpflichtet mich in Quarantäne zu begeben?

Eine Person muss nicht in Quarantäne, wenn sie

  • sich im Ausland (Risikogebiet) für weniger als 24 Stunden aufgehalten hat und keine Krankheitssymptome aufweist.

  • sich für weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhält zum Beispiel: zur Durchreise, Tagesausflug, Shoppen et cetera.

  • nach Einreise weniger als 72 Stunden in Deutschland ist zum Besuch

    • von Verwandte ersten Grades und zweiten Grades,

    • Ehegatten und Lebensgefährten,
      die nicht dem gleichen Hausstand angehören,

    • oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts.
       

  • Testung in Deutschland über einen niedergelassener Allgemeinmediziner (Hausarzt) – Der Test kann frühstens am 5. Tag nach der Einreise in Deutschland durchgeführt werden. Eine Befreiung aus der Quarantäne geht daher vom Grundsatz her erst ab dem 5. Tag nach der Einreise in Deutschland. Das Ergebnis muss 10 Tage aufbewahrt werden.

  • als reiner Urlaubsrückkehrender, wenn
    • es eine Vereinbarung zwischen Deutschland und dem Urlaubsland gibt und dies auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Instituts bekannt gegeben wurde
    • wenn die Infektionslage in dem Land der Nichterfüllung des Grundsatzes nicht entgegensteht und
    • das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite wegen dem erhöhten Infektionsrisikos des Urlaubslandes eine Reisewarnung für den Urlaubsort ausgesprochen hat. Dies ist auf der folgenden Internetseite zu finden www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise » .

Ist dies der Fall, dann benötigt man einen negativen Test aus dem Ausland. Dieser Test aus dem Ausland darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein und muss durch einen Mitgliedstaat der EU/sonstigen Staat durchgeführt worden sein, der durch das Robert Koch-Institut bekannt gegebenen wurde. Das Ergebnis muss 10 Tage aufbewahrt werden

berufliche Gründe (Arbeit)

  • Personen,
    • die in Niedersachsen ihren Wohnsitz haben und sich zwingend notwendig zur Berufsausübung oder Studiums an ihre Berufsausübungs- oder Studienstätte in ein Risikogebiet begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren
    • die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und zwingend notwendig zur Berufsausübung oder Studiums regelmäßig nach Niedersachsen kommen müssen (mindestens einmal wöchentlich) und an ihren Wohnsitz zurückkehren
    • die sich für bis zu 5 Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen
    • die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen (zum Beispiel Saisonarbeiterinnen und -arbeiter und Montagearbeiterinnen und -arbeiter). Jedoch gilt dies nur, wenn 10 Tage lang kein Kontakt außerhalb der Arbeitsgruppe erfolgt und hierfür Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen getroffen wurden, die mit einer Quarantäne vergleichbar sind. Ein Verlassen der Unterbringung ist zudem nur zur Ausübung der Tätigkeit gestattet.
      • Die muss vor Einreise der Person vom Arbeitgeber beim Gesundheitsamt angezeigt werden unter Vorlage der ergriffenen Maßnahmen.
    • die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung oder Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- und Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind
       
    • aus besonderen Berufsgruppen.

      Dazu gehören Personen:
      • im Gesundheitswesen und im Pflegebereich,
      • der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes,
      • die Dienst- oder Werkleistungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen erbringen,
      • des Justiz- und Maßregelvollzugs,
      • des Polizeivollzugsdienstes,
      • der Feuerwehren und Rettungsdienste sowie des Katastrophenschutzes,

Außerdem für Personen,

  • die unaufschiebbar beruflich bedingt, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren müssen,
  • von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Straßenpersonenverkehrsunternehmen
  • und von Unternehmen, die Flugzeuge, Schiffe oder Schiffsausrüstung warten, Flugbegleiterinnen und -begleiter sowie Besatzungen von Sanitäts- oder Organflügen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit im Ausland aufgehalten haben.

Dies gilt nur, wenn man einen negativen Test aus dem Ausland vorlegen kann. Dieser Test aus dem Ausland darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein und muss durch einen Mitgliedstaat der EU/sonstigen Staat durchgeführt worden sein, der durch das Robert Koch-Institut bekannt gegebenen wurde. Das Ergebnis muss 10 Tage aufbewahrt werden

  • Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und der Parlamente der Länder sowie Personen, die mit der Pflege diplomatischer oder konsularischer Beziehungen betraut sind.

Die zwingende Notwendigkeit dieser Fahrten sowie die Einhaltung angemessener Hygienekonzepte sind durch den Arbeitgeber/die Uni zu bescheinigen. Die Bescheinigung muss mitgeführt werden. 

Risikogebiete

Informationen, welche Länder derzeit als Risikogebiet eingestuft sind, sind auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts zu finden »

Bei weitergehenden Fragen sind wir für Sie erreichbar unter 0441 235-4550.