Oberbürgermeister Krogmann: „Anmeldung auch auf Warteliste sehr sinnvoll“

Kurzfristig Termine im Impfzentrum verfügbar

Im Impfzentrum Oldenburg sind seit 24. Juni 2021 weitere Termine kurzfristig verfügbar. Grund sind zum einen zusätzliche AstraZeneca-Lieferungen des Landes aber auch Terminstornierungen, weil viele Oldenburgerinnen und Oldenburger bei Haus- und Betriebsärzten geimpft wurden.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann appelliert deshalb: „Wer es noch nicht getan hat, sollte jetzt unbedingt schnell einen Impftermin vereinbaren oder sich auf die Warteliste im Impfzentrum eintragen, die in den vergangenen Tagen deutlich kürzer geworden ist.“

Die Zahl der Erstimpfungen wird in den kommenden Wochen im Oldenburger Impfzentrum nämlich wieder zunehmen. Bereits in dieser Woche sind Termine für etwa 2.800 Erstimpfungen vergeben worden. Außerdem sind gut 3.000 Zweitimpfungen geplant, so dass in dieser Woche insgesamt 6.000 Impfungen erfolgen werden. Für die 28. Kalenderwoche sind dann insgesamt etwa 3.800 Erstimpfungen und 840 Zweitimpfungen vorgesehen.

Auf der Warteliste stehen aktuell zwar noch 13.500 Menschen, vor gut zwei Wochen waren es aber noch mehr als 25.000. Ab kommenden Montag dürfen auch unter 60-Jährige in den Impfzentren mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca geimpft werden.

Warteliste wird kürzer

Zahl der Erstimpfungen steigt wieder

Die Zahl der Erstimpfungen wird in den kommenden Wochen im Oldenburger Impfzentrum wieder zunehmen. Bereits in dieser Woche (25. Kalenderwoche 2021) sind Termine für etwa 2.800 Erstimpfungen vergeben worden. Außerdem sind gut 3.000 Zweitimpfungen geplant, so dass in dieser Woche insgesamt 6.000 Impfungen erfolgen werden. Für die kommende Woche sind dann insgesamt etwa 3.800 Erstimpfungen und 840 Zweitimpfungen vorgesehen. Die Anzahl der Termine auf der Warteliste hat sich zuletzt erheblich reduziert, von deutlich über 20.000 auf aktuell etwa 15.000.

Oldenburger Impfzentrum

Anmeldung für Termine ohne Priorisierung möglich

Wie von der Bundesregierung festgelegt, wurde am 7. Juni 2021 die Prioritätenliste für eine Impfung gegen Corona aufgehoben. Damit können sich nunmehr alle Impfwilligen ab zwölf Jahren um einen Termin im Impfzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt kümmern.

Im Impfzentrum Oldenburg wird das dazu führen, dass die ohnehin schon umfangreiche Warteliste (21.000 Personen) noch einmal länger wird. Die Reihenfolge auf der Warteliste bleibt allerdings bestehen. Die Niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat in einem Pressestatement deshalb um Geduld gebeten.

70-jährige Frau besonders glücklich über erste Impfung

Großes Dankeschön ans Impfzentrum

Über diesen Besuch freute sich das gesamte Team des Impfzentrums der Stadt Oldenburg: Marlies Hohmann erhielt am 21. Mai 2021 endlich ihre erste Impfung. Die 70-jährige war bereits drei Wochen zuvor an ihrem eigentlichen Termin in der Weser-Ems-Halle erschienen, erlitt jedoch im Eingangsbereich einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Die im Impfzentrum tätigen Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr und des Roten Kreuzes begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, die auch mit Hilfe eines Defibrillators zum Erfolg führten. „Auch wenn ich mir das Ganze wirklich gerne erspart hätte – es gab wohl keinen besseren Ort für einen solchen Notfall, als das Impfzentrum“, so Hohmann, die sich bei ihren Lebensrettern herzlich bedankte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolfgang, mit dem sie seit über 40 Jahren verheiratet ist, wurde sie von Projektleiter Andreas Schiefbahn und den Helferinnen und Helfern des Impfzentrums empfangen.

Jetzt zwei Geburtstage

Im Klinikum Oldenburg wurde Marlies Hoffmann insgesamt drei Mal operiert, ansprechbar war sie aber bereits am Abend des Vorfalls: „Als ich aufgewacht bin, dachte ich zunächst, ich sei noch im Impfzentrum“, erzählt die Oldenburgerin, „erst dann haben mir Ärzte und Pflegerinnen erzählt, was vorgefallen ist.“ Im April könne sie zukünftig gleich zwei Mal feiern: „Meinen eigentlichen Geburtstag und dazu den 22. April als meinen zweiten Geburtstag!“

Zu der besonderen Impfung in der Weser-Ems-Halle kam auch Marion Kahle, Impfärztin in Oldenburg: „Ich hatte heute keinen Dienst, wollte es mir aber nicht nehmen lassen, Frau Hohmann noch einmal in diesem erfreulichen Zustand zu sehen und zu begrüßen.“ Sie war eine der ersten Helferinnen am Notfallort und verbrachte die 15-minütige Wartezeit nach der Impfung mit dem Ehepaar Hohmann bei einem Tee. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war dieser medizinische Notfall auch ein einschneidendes Ereignis“, berichtet Sönke Wendt von der Organisatorischen Leitung des Impfzentrums, „umso glücklicher ist heute unser gesamtes Team, dass alles so gut ausgegangen ist und Frau Hohmann ‚Glück im Unglück‘ hatte!“

Auch wenn körperliche Anstrengungen derzeit noch etwas mehr Mühe kosten als zuvor, blicken die Hohmanns schon freudig in eine gemeinsame, sportliche Zukunft: Mit den neu angeschafften E-Bikes soll Marlies Hohmanns Kreislauf wieder schnell in Schwung kommen.

Impfangebot für Wohnungslose sehr gut angenommen

78 Frauen und Männer nutzen Termin im Tagesaufenthalt an der Ehnernstraße

Am Dienstag, 18. Mai 2021, bildete sich eine kleine Schlange vor dem Tagesaufenthalt an der Ehnernstraße. Geduldig warteten die Besucherinnen und Besucher des Tagesaufenthaltes, bis sie an der Reihe waren, um sich impfen zu lassen. „Toll, dass es dieses Angebot gibt. Ich habe kein Internet, und sonst wäre es schwer für mich geworden, einen Termin auszumachen. Deshalb finde ich es gut, dass ich mich heute direkt hier im Tagesaufenthalt impfen lassen kann“, erzählte ein junger Mann, während er gemeinsam mit Reinhild Hagedorn den Fragebogen vor der Impfung ausfüllt. „Das Impfangebot wird sehr gut angenommen“, freute sich Hagedorn, die Leiterin des Tagesaufenthaltes. In den ersten zwei Stunden konnten 30 Personen geimpft werden. Insgesamt nutzten 78 Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, das Angebot.

Infos und Gespräche im Vorfeld

Im Vorfeld des Impftermins, den die Stadt Oldenburg und das Diakonische Werk gemeinsam organisiert hatten, hatten die Mitarbeitenden aus allen niedrigschwelligen Beratungsangeboten in der Stadt Oldenburg, wie zum Beispiel Streetwork, Bahnhofsmission und Tagesaufenthalte, die Zielgruppe auf den Impftermin aufmerksam gemacht und mit diesen auch über Ängste gesprochen. Ein Flyer in einfacher Sprache erläuterte die wichtigsten Fragen zum Thema Impfung. Wohnungslose gehören bei der Impfpriorisierung in Gruppe 2.

„Der Impftermin im Tagesaufenthalt ist eine gute Möglichkeit, viele Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, zu erreichen und zu impfen“, betonte Sebastian Rann, Leiter für den Bereich Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie im Oldenburger Land. Das Angebot in den Räumen des Tagesaufenthaltes in der Ehnernstraße sei für viele attraktiver als ein Termin im Impfzentrum. Wer keine Gelegenheit hatte, den Impftermin in der Ehnernstraße wahrzunehmen, bekommt in den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe individuelle Unterstützung bei der Anmeldung zu einem Impftermin. Meike Dikosso, Leiterin des Fachdienstes Pflege, Wohnen und Soziale Beratung der Stadt Oldenburg, zeigt sich erleichtert: „Für die wohnungslosen Menschen ist es besonders schwierig und riskant in Zeiten der Pandemie. Deshalb ist es sehr wichtig, diese nun bald geschützt zu wissen.“

Termin für Zweitimpfung steht bereits fest

Die 78 Geimpften freuen sich, durch die Impfung etwas geschützter zu sein. Ihr Termin für die Zweitimpfung steht bereits fest. Dann wird das Impfteam des Impfzentrums erneut in die Ehnernstraße kommen. „Alle sind sehr dankbar, und die Stimmung während der Impfungen ist sehr gut“, berichtete Sascha Stelmaszyk vom Impfzentrum. Unterstützt wurde das Impfteam durch die Mitarbeitenden aus dem Tagesaufenthalt der Diakonie und Mitarbeitende der Stadt.

Am 15. Mai werden Lehrkräfte geimpft

Impfzentrum: vor allem Zweitimpfungen auf dem Programm

In der 19. Kalenderwoche 2021 werden im Oldenburger Impfzentrum vor allem Zweitimpfungen vorgenommen. Das ist eine ganz normale Entwicklung, da nach den zahlreichen Erstimpfungen nunmehr für mehrere zehntausend Menschen die jeweils zweite Impfung ansteht. Damit wird sich dann vorübergehend die Zahl der Menschen mit einer Erstimpfung in Oldenburg nur langsam erhöhen. In den nächsten Wochen stehen tatsächlich dann nur Zweitimpfungen an.

Insgesamt liegt die Zahl nach aktuellem Stand bei circa 42.500 Erstimpfungen und über 55.000 Impfungen insgesamt. 

Am Wochenende, 14. und 15. Mai 2021, stehen zudem Termine für zahlreiche Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe an. Das Impfzentrum hat dafür etwa 2.000 Termine vergeben.

Die Belieferung mit Impfstoff bewegt sich zurzeit leider nur auf einem mittleren Niveau, die Spitzenlast kann somit im Impfzentrum momentan nicht erreicht werden.

Schwerwiegender Fehler hat keine Auswirkung auf Impftermine

500 Impfdosen nach unterbrochener Kühlkette unbrauchbar

Im Oldenburger Impfzentrum sind durch einen schwerwiegenden Fehler 500 Impfdosen unbrauchbar geworden. Die Kühlkette für den empfindlichen Impfstoff war unterbrochen worden. Das bedauerliche Versehen passierte am Mittwochabend (12. Mai 2021) als die Impfstoffe zum Auftauen vorbereitet worden waren. Dabei wurde es versäumt einen Karton mit 84 Impfflaschen (entspricht 504 Einzelimpfungen) aus dem Tiefkühlcontainer in den normalen Kühlschrank umzupacken. Der Karton blieb ungekühlt stehen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann war umgehend über den Vorfall informiert worden: „Gerade in der jetzigen Situation ist ein solches Versäumnis natürlich schwer verständlich. Aber wo Menschen arbeiten, passieren leider auch Fehler und wir haben Glück im Unglück. Wir müssen deshalb  keine Impftermine absagen."

Entdeckt wurde der Fehler am Freitagmorgen (14. Mai 2021), er wurde sofort gemeldet und zwar vom gleichen Mitarbeiter, der den Impfkarton nicht in die Kühlung gelegt hatte. „Das war ein individueller Fehler. Positiv ist, dass der Mitarbeiter diesen sofort gemeldet und nicht versucht hat, diesen zu verheimlichen“, sagt der Leiter des Impfzentrums, Andreas Schiefbahn. Der unbrauchbare Impfstoff wurde umgehend vernichtet.

Unmittelbare Auswirkungen auf den Impfbetrieb im Oldenburger Impfzentrum hat dieser Vorfall nicht. Das Impfzentrum verfügt momentan über ausreichend Impfstoff, um alle vergebenen Impftermine einhalten zu können. Die Stadt hat den Vorfall bereits dem Krisenstab in Hannover und dem Niedersächsischen Sozialministerium gemeldet. Als Konsequenz aus dem Vorfall werden die Abläufe im Impfzentrum noch einmal genau überprüft. Es war das erste Mal, dass im Oldenburger Impfzentrum ein solcher Fehler aufgetreten ist. Bislang wurden dort etwa 70.000 Impfungen vorgenommen.

Bislang mehr als 45.000 Erstimpfungen

Erneut großer Impffortschritt im Impfzentrum

Das Impftempo bleibt im Oldenburger Impfzentrum auf gleichbleibend hohem Niveau, erneut konnten in der 17. Kalenderwoche etwa 5.000 Impfungen erfolgen. Insgesamt werden bis zum Ende dieser Woche in Oldenburg rund 45.000 Menschen eine Erstimpfung bekommen haben. Davon sind etwa 6.000 Impfungen bislang in den Arztpraxen in Oldenburg vorgenommen worden. 12.000 Menschen sind bereits zum zweiten Mal geimpft worden. In Oldenburg haben damit inzwischen etwa 26,5 Prozent der Menschen eine Erstimpfung erhalten.

Sozialministerin Daniela Behrens und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann danken dem Impfteam

Erfolgreiches Impfwochenende in Oldenburg

Im Oldenburger Impfzentrum haben am Wochenende (24. und 25. April 2021) mehr als 1.800 Menschen eine Impfung gegen Corona bekommen. Das Impfzentrum beteiligte sich an der landesweiten Impfkampagne, mit deren Hilfe die noch bestehende Warteliste verkürzt werden konnte. Allein für den Sonntag waren etwa 900 Termine vergeben worden, geimpft wurde ausschließlich mit dem Impfstoff AstraZeneca.

Für das Land Niedersachsen ist das ein wichtiger Schritt, um das Tempo in der Impfkampagne weiter zu erhöhen. Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens: „Ziel des Impfwochenendes ist es, insbesondere die besonders gefährdeten Menschen über 70 Jahren zügig mit einer Erstimpfung zu schützen. Ich danke allen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Impfzentren herzlich für ihren wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie.“

Impfzentrum arbeitet unter Volllast

Krogmann: „30.000 Erstimpfungen sind tolles Zwischenergebnis“

Das Impfzentrum Oldenburg arbeitet seit etwa zwei Wochen hart an der Kapazitätsgrenze, täglich werden dort fast eintausend Menschen gegen Corona geimpft. Am Montag, 19. April 2021, ist die Gesamtzahl der Erstimpfungen in Oldenburg auf 30.000 gestiegen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat das zum Anlass genommen, dem gesamten Team im Impfzentrum seinen Dank auszusprechen: „Hier wird seit Wochen herausragende Arbeit geleistet. Wir haben von Beginn an alle Impfdosen verimpfen können, die wir bekommen haben. Mein Dank gilt dem gesamten Team.“

Das Impfzentrum war bereits am 15. Dezember 2020 einsatzbereit, die Impfkampagne verzögerte sich dann aber leider erheblich. Erst Mitte Februar konnte dann so richtig losgelegt werden.

Etwa 5.000 Impfungen von Dienstag bis Sonnabend

Impfzentrum nach Ostern sehr gut ausgelastet

Im Impfzentrum Oldenburg haben in der Woche nach Ostern, bis zum 10. April 2021, fast 5.000 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten, 3.700 bekamen eine Erstimpfung und 1.200 eine Zweitimpfung.

Die Zahl der in Oldenburg insgesamt erstgeimpften Menschen stieg damit auf mehr als 25.000, das entspricht einer Quote von etwa 15 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner.

Im April werden außerdem weitere umfangreiche Lieferungen mit Impfstoff erwartet. Insgesamt rechnet die Stadt mit mehr als 15.000 Impfdosen. Im April wird deshalb in der Regel auch sonnabends geimpft. Das Impfzentrum verfügt damit über eine Kapazität von bis zu 6.000 Impfungen pro Woche.

Impftermine vergibt das Land – Unterstützung durch Impfpaten

Appell an über 70-Jährige und Vorerkrankte: Impftermine besorgen

Damit die Corona-Impfkampagne in Niedersachsen nicht ins Stocken gerät, bittet die Stadt Oldenburg über 70-Jährige und Vorerkrankte, sich Impftermine über die Landeshotline zu besorgen. „Nach dem Hin und Her des AstraZeneca-Impfstoffs sind viele Menschen verständlicherweise verunsichert. Dennoch ist es wichtig, dass wir auf die aktuellen Empfehlungen der Expertinnen und Experten vertrauen und die Impfquote im Land – und natürlich auch in Oldenburg – weiter erhöhen, um uns alle zu schützen“, appelliert Sozialdezernentin Dagmar Sachse. AstraZeneca bleibe aus ihrer Sicht ein wichtiger Impfstoff zur Eindämmung der Corona-Infektionen.

Derzeit können sich auch Menschen, die über 70 Jahre alt sind, und Menschen mit bestimmen Vorerkrankungen (Priorisierungsgruppe 2) impfen lassen. Die Impftermine selbst vergibt das Land Niedersachsen. Eine entsprechende Hotline ist eingerichtet unter 0800 99 88 665. Termine können auch online auf der Impfportal-Seite des Landes » vereinbart werden.

Die Stadt Oldenburg bietet Impfwilligen wieder Hilfe bei der Terminvereinbarung durch geschulte Ehrenamtliche an. Das Angebot richtet sich in erster Linie an diejenigen, die auf keine Unterstützung von Angehörigen oder von Menschen aus ihrem Umfeld zurückgreifen können. Um die Hilfe dieser Impfpatinnen und Impfpaten in Anspruch nehmen zu können, muss man sich unter der Rufnummer 0441 235-4550 beim ServiceCenter der Stadt melden. Eine Impfpatin oder ein Impfpate meldet sich dann etwa innerhalb einer Woche bei der oder dem Impfwilligen, um telefonisch die Unterstützung zu gewährleisten.

Überwiegend Impfungen mit Biontech geplant

Im Impfzentrum Oldenburg muss kein Termin platzen

In Niedersachsen wird seit Mittwoch, 31. März 2021, Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nur noch für Menschen ab 61 Jahren, die den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören, zur Verfügung gestellt. Damit folgt die Landesregierung der jüngsten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Auf das Impfzentrum Oldenburg hat diese Entscheidung nur geringe Auswirkungen. „Bei uns muss kein Termin abgesagt werden“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Im Impfzentrum Oldenburg stehen an diesem Mittwoch 900 Impfungen an, jedoch allesamt nur mit dem Impfstoff von Biontech. „Wir handhaben es grundsätzlich so, dass an einem Tag keine unterschiedlichen Stoffe verimpft werden“, erläutert Andreas Schiefbahn aus der Projektleitung des Impfzentrums. Am Donnerstag dieser Woche sind 640 Impfungen für Angehörige priorisierter Berufsgruppen vorgesehen. Diese werden ebenfalls mit Biontech geimpft.

Ausschließlich Impfungen mit Biontech

Von Dienstag bis Donnerstag nächster Woche, 6. bis 8. April 2021, stehen ebenfalls ausschließlich Impfungen mit Biontech auf dem Plan. Die für Freitag, 9. April 2021, vergebenen Impftermine setzen sich aus Erstimpfungen mit Biontech und Zweitimpfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers Moderna zusammen. Impfungen mit AstraZeneca sind dann erst wieder am Samstag, 10. April 2021, geplant. Wer hierfür eine Terminbestätigung des Landes erhalten hat, einer Priorisierungsgruppe angehört und unter 60 Jahre alt ist, wird automatisch vom Terminvergabesystem des Landes auf Termine mit Biontech oder Moderna „umgebucht“. Verfügbar gewordene AstraZeneca-Impfkapazitäten werden wieder im Termin-Managementsystem des Landes eingestellt und werden automatisch vergeben.

„Ich bin froh, dass wir kurzfristig umdisponieren können“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Umso wichtiger sei es, dass die vielversprechenden Liefermengen der Hersteller im zugesagten Umfang eintreffen. AstraZeneca bleibe aus ihrer Sicht dennoch ein wichtiger Impfstoff zur Eindämmung der Corona-Infektionen. „Ich jedenfalls würde mich mit AstraZeneca impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin“, betont Sachse.

Größere Lieferungen angekündigt – Avisierte Impfdosen sind bereits verplant

Impfzentrum erreicht Spitzenlast

Das Impfzentrum in den Weser-Ems-Hallen kann seit Dienstag, 6. April 2021, in voller Auslastung arbeiten. Es sind bis zu 1.000 Impfungen am Tag möglich. Bislang konnte diese Spitzenlast noch nicht jeden Tag erreicht werden, weil im ersten Quartal zu wenig Impfstopf vorhanden war. Das soll sich im April ändern: Die Impfstoff-Hersteller BionTech, Moderna und AstraZeneca haben deutlich größere Liefermengen zugesagt, wobei der Impfstoff AstraZeneca nur noch bis Mitte April an die Impfzentren ausgeliefert wird und ab dann in den Arztpraxen eingesetzt werden soll.

30.000 Impfungen bis 1. April

Bis einschließlich Donnerstag, 1. April 2021, wurden im Impfzentrum Oldenburg bereits über 30.000 Impfungen vorgenommen. 21.500 Menschen haben eine Erstimpfung erhalten, 9.300 Menschen eine Zweitimpfung. Das entspricht einer Quote von 12,65 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner.

Bislang etwa 15.000 Erstimpfungen in Oldenburg

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen vollständig geimpft

Im Impfzentrum Oldenburg haben in der elften Kalenderwoche weitere 1.000 Menschen eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten, 1.508 bekamen eine Zweitimpfung. Die Zahl der in Oldenburg insgesamt geimpften Menschen stieg damit auf knapp 15.000, das entspricht 8,9 Prozent.

Mittlerweile vollständig geimpft sind die Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Alten- und Pflegeheimen. Das gilt auch für Mieterinnen und Mieter in Einrichtungen des Betreuten Wohnens, sofern sie 80 Jahre und älter sind.

Bei der Gruppe der Menschen, die 80 Jahre und älter sind, machen die Impfungen gute Fortschritte. Diese Menschen der Priorität eins – zu der in Oldenburg etwa 10.500 Personen gehören – werden voraussichtlich bis Ende März durch Termine im Impfzentrum vollständig geimpft sein.

Kurzfristiger Verzicht auf AstraZeneca

Impfungen gehen weiter

Der kurzfristige Verzicht auf den Impfstoff von AstraZeneca, den das Bundesgesundheitsministerium am 15. März 2021 verkündet hatte, hat keine Auswirkungen auf den Ablauf im Oldenburger Impfzentrum. Dort werden derzeit nur andere Impfstoffe verimpft. Für die Impfung der über 80-Jährigen bleiben die Termine bestehen, für diese Gruppe war AstraZeneca bislang gar nicht eingeplant. Am Donnerstag, 18. März, hat die Europäische Medizin Agentur (EMA) entschieden, dass der Impfstoff von AstraZeneca weiter verwendet werden kann.

Oberbürgermeister Krogmann: „Wir sind auf mehr Impfstoff gut vorbereitet“

Impfzentrum Oldenburg: Mehr als 10.000 Erstimpfungen geschafft

Im Oldenburger Impfzentrum haben bis zum 4. März 2021 mehr als 10.000 Menschen eine Erstimpfung gegen Corona bekommen. Das entspricht einer Quote von 6 Prozent. Das Tempo der Impfungen konnte in dieser Woche deutlich erhöht werden, teilweise bekamen bis zu 350 Menschen am Tag eine Impfung. Das ist eine ermutigende Zwischenbilanz, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Das Impfzentrum stellt Tag für Tag seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Der Schlüssel für mehr Impfungen ist aber weiterhin eine Belieferung mit deutlich mehr Impfstoff.“

Die Kapazität des Impfzentrums ist derzeit nämlich nicht annähernd ausgelastet. „Wir könnten bis zu 1.000 Menschen am Tag impfen, wir sind deshalb dringend darauf angewiesen, dass wir mehr Impfstoff bekommen“, fordert Krogmann.

Die Warteliste für das Impfzentrum Oldenburg ist in den vergangenen Tagen zügig abgearbeitet worden. Mittlerweile haben alle, die zunächst auf der Warteliste standen, einen konkreten Impf-Termin bekommen. Bis Ende März sind nunmehr Termine für Erstimpfungen vergeben worden.

Quote in Oldenburg bei 4,6 Prozent

Corona-Impfungen weiterhin auf stabilem Niveau

Im Impfzentrum Oldenburg haben in der vergangenen Woche 1.233 Menschen eine Erstimpfung gegen Corona erhalten. Weitere 415 wurden mobil geimpft. Die Zahl der in Oldenburg insgesamt geimpften Menschen stieg damit auf 7.824, das entspricht 4,6 Prozent. Von Montag, 22. Februar, bis Donnerstag, 25. Februar 2021, konnten im Impfzentrum täglich 190 Menschen geimpft werden, am Freitag, 26. Februar, waren es 480.

Das Oldenburger Impfzentrum ist für eine Gesamtkapazität von bis zu 1.000 Impfungen am Tag ausgelegt. Wann diese Zahl erreicht wird, ist aufgrund der geringen Impfstofflieferungen derzeit aber noch offen.

Derzeit werden vor allem ältere Menschen (80 Jahre und älter) geimpft, das entspricht der aktuell geltenden Reigenfolge. Zu dieser Altersgruppe gehören in Oldenburg etwa 10.500 Menschen. Die Planungen für die Woche ab dem 1. März sehen vor, dass mobil etwa 500 Menschen geimpft werden. Im Impfzentrum werden zum Wochenstart am Montag und Dienstag je 288 Menschen geimpft.

Mehr als 800 Erstimpfungen

Oldenburger Impfzentrum: Erste Woche ist gut verlaufen

Im Impfzentrum Oldenburg haben in der ersten Woche seit dem Start am 15. Februar 2021 gut 850 Menschen eine Erstimpfung gegen Corona bekommen. Sie alle gehören zur Gruppe der Menschen, die 80 Jahre alt sind oder älter.

Das Organisationsteam im Impfzentrum konnte eine durchweg positive Bilanz ziehen, die Abläufe haben von Beginn an gut funktioniert. Besonders erfreulich war es, dass keinerlei gesundheitliche Nebenwirkungen der Impfungen aufgetreten sind.

In den kommenden Wochen wird das Oldenburger Impfzentrum weiter verlässlich mit Impfstoff beliefert. Bis Ostern bekommt Oldenburg – nach Angaben des Landes Niedersachsen – Impfstoff für mindestens 26.000 Einzelimpfungen geliefert.

Das Oldenburger Impfzentrum ist für eine Gesamtkapazität von bis zu 1.000 Impfungen am Tag ausgelegt. Wann diese Zahl erreicht wird, ist derzeit aber noch offen.

Ab dem 22. Februar werden die mobilen Impfteams auch die Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen des betreuten Wohnens impfen. Auch hier geht es zunächst um die Altersgruppe 80plus. Insgesamt sind es etwa 450 Menschen, die geimpft werden.

Oberbürgermeister Krogmann: „Zeichen der Hoffnung in schwieriger Zeit“

Oldenburger Impfzentrum: „Jetzt geht’s richtig los“

Im Impfzentrum Oldenburg werden seit Montag, 15. Februar 2021, Menschen geimpft, die 80 Jahre und älter sind. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann konnte am Montagmorgen die ersten zwölf Oldenburgerinnen und Oldenburger im Impfzentrum an der Weser Ems-Halle persönlich begrüßen. Alle gehören der Altersgruppe 80 Jahre und älter an, so sieht es die geltende Impfreihenfolge vor. Insgesamt können am ersten und zweiten Tag im Oldenburger Impfzentrum jeweils 192 Menschen geimpft werden.

„Darauf haben wir alle lange Zeit warten müssen, dennoch ist der heutige Tag ein schönes Zeichen der Hoffnung in einer gewiss schwierigen Zeit. Impfungen sind das beste Mittel, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie nun immer besser in den Griff zu bekommen“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Erste Lieferung für Impfzentrum Oldenburg

Impfstoff für Impfzentrum eingetroffen

Am Mittwoch, 10. Februar 2021, ist die erste Corona-Impfstoff-Lieferung eingetroffen, die ab Montag, 15. Februar, direkt vor Ort an Impfberechtigte, die 80 Jahre oder älter sind, verimpft wurde. Die Terminvergabe koordiniert das Land Niedersachsen unter der Impf-Hotline 0800 99 88 665 oder online im Impfportal des Landes Niedersachsen »

Wie geplant wurden 195 Impffläschchen angeliefert, aus denen jeweils sechs Impfungen gezogen werden können, insgesamt also Impfstoff für 1.170 Menschen. Im Februar und März bekommt die Stadt sechs dieser Lieferungen, damit dann also insgesamt Impfstoff für 7.020 Einzelimpfungen.

Oberbürgermeister Krogmann: Stadt bereitet Start des Impfzentrums vor

Insgesamt sind nunmehr im Februar und März vier Lieferungen mit insgesamt mindestens 7.000 Impfdosen vom Land zugesagt. „Damit haben wir zumindest bis Ende März eine klare Perspektive, was wir mindestens verimpfen können. Der Impfstoff ist zunächst der Altersgruppe 80 und älter vorbehalten, so sieht es der aktuell geltende Stufenplan der Impfungen vor“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Impfungen in Alten- und Pflegeheimen fortgesetzt

In der Woche vom 1. bis 7. Februar ist der zweite Durchgang der Impfungen in den Oldenburger Pflegeeinrichtungen fortgesetzt worden. Die mobilen Impfteams waren von Montag an im Einsatz. Insgesamt wurden in den verschiedenen Einrichtungen mehr als 400 Menschen geimpft.

Bis zum 6. Februar werden in den Oldenburger Pflegeeinrichtungen dann etwa 4.700 Menschen ihre Erstimpfung und etwa 1.500 Menschen ihre Zweitimpfung erhalten haben. Bei den Erstimpfungen, die am 4. Januar begonnen hatten, entspricht das einer Quote von 2,8 Prozent.

Pflegeeinrichtungen ebenfalls weiter im Plan

Corona-Impfungen: Erfolgreicher Testlauf im Impfzentrum

In der vierten Kalenderwoche hat der zweite Durchgang der Impfungen in den Oldenburger Pflegeeinrichtungen begonnen. Die mobilen Impfteams waren von Dienstag an im Einsatz. Begonnen hatte der zweite Durchgang im Elisabethstift und im Alten- und Pflegeheim Marienhort (Dienstag, 26. Januar 2021). Weiter waren an der Reihe: Büsingstift, Altenzentrum Bischof Stählin und DRK-Erlenhof (Mittwoch, 27. Januar 2021), das Alten und Pflegeheim St. Josef, das Schwesternheim Rotes Kreuz und der Domicil Seniorenwohnpark (Donnerstag, 28. Januar 2021), sowie das Seniorenwohnstift Ofenerdiek und das Seniorenwohnstift Kreyenbrück (Freitag, 29. Januar 2021).

Außerdem gab es zwei erfolgreiche Testläufe im Impfzentrum. Dabei wurden die jeweiligen Termine wie im späteren Betrieb vergeben, sämtliche zuvor geplanten Abläufe konnten getestet werden. Es war ein Probelauf im Echtbetrieb, der sehr gut verlaufen ist. Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Oldenburger Hilfsorganisationen.

Zweiter Impfdurchgang in den Pflegeeinrichtungen beginnt am 26. Januar

Corona: Oldenburg bei Impfungen auf Kurs

Bei den Impfungen gegen das Coronavirus ist Oldenburg weiter auf Kurs. Insgesamt wurden bis Sonntag, 24. Januar 2021, bereits 4.000 Menschen gegen Corona geimpft sein. In den drei Oldenburger Krankenhäusern sind mittlerweile 1.200 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden (Stand 22. Januar 2021). Am 15. Januar hatten die Impfungen begonnen, im  Klinikum Oldenburg (500), dem Pius Hospital (400) und dem Evangelischen Krankenhaus (300) wurden bis zum 19. Januar insgesamt 1.200 Beschäftigte geimpft. Zum Einsatz kam der Impfstoff von Moderna. Hier konnte Oldenburg von einer „Sonderzuteilung“ des Landes profitieren, das Impfzentrum der Stadt hat die Koordination mit den Krankenhäusern übernommen und sie administrativ begleitet.

Auch in den Oldenburger Pflegeeinrichtungen waren die mobilen Impfteams in der 3. Kalenderwoche täglich im Einsatz. Geimpft wurden die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten im Altenpflegeheim Friedas-Frieden-Stift (18. Januar), im Pflegeheim am Breewaterweg, im Familienseniorenhaus Nord (19. Januar), im Seniorenzentrum am Küstenkanal, im Pflegeheim Bloherfelde (20. Januar), im Lambertistift, im Pflegeheim AMARITA (21. Januar), im Familiensenioren Haus Süd und in der Pflege-WG am Klingenbergplatz (22. Januar).

In erster Runde schon 4.000 Personen geimpft

Am 25. Januar ist der erste Durchgang der Impfungen abgeschlossen und zwar mit dem Altenwohnheim am Flötenteich und im Pflegeheim Gertrudenheim.

Nach Abschluss dieser Erstimpfungen, sind bereits 2.800 Personen (etwa 1.400 Bewohnerinnen und Bewohner, sowie 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) in den stationären Alten- und Pflegeheimen geimpft. Hinzu kommen die 1.200 Beschäftigten in den Kliniken, sowie etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Palliativ- sowie Intensivpflegediensten. Das ergibt eine Gesamtzahl von 4.000 Personen.

Für die zweite Impfung hat das Land entsprechenden Impfstoff bevorratet, so dass die Impfung der ersten Gruppe fortgeführt werden kann. Diese Impfungen starten am 26. Januar im Elisabethstift, also dort, wo auch der erste Impfdurchgang am 4. Januar begonnen hatte.

Stadt zieht erste Bilanz

Impfungen gegen Corona gut angelaufen

In Woche vom 4. bis 8. Januar 2021 sind in Oldenburg bereits etwa 1.100 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Diese Bilanz hat die Stadt am Freitag, 8. Januar, gezogen.

Die Impfungen hatten am Dienstag, 5. Januar, im Elisabethstift begonnen. Bereits am ersten Tag konnten die beiden mobilen Impfteams etwa 200 Menschen impfen, am Folgetag waren es bereits 300.

Geimpft wurde bisher in folgenden Einrichtungen: Elisabethstift und Marienhort (5. Januar), Büsingstift, Bischof Stählin und DRK-Erlenhof (6. Januar), Pflegeheim St. Josef, Schwesternheim vom Roten Kreuz und Domicil Seniorenwohnpark (aufgrund von Corona-Fällen hier nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) am 7. Januar sowie Seniorenwohnstift Ofenerdiek und Seniorenwohnstift Kreyenbrück am 8. Januar.

Zunächst werden ausschließlich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in den Oldenburger Pflegeeinrichtungen geimpft, dies erfolgt auf Empfehlung des Robert Koch-Instituts.

Oberbürgermeister Krogmann: „Hohe Impfbereitschaft gewünscht“

Impfstart im Elisabethstift

In Oldenburg sind am 5. Januar 2021 die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Seit dem Vormittag wurden Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigte der Oldenburger Pflegeeinrichtungen von einem mobilen Impfteam geimpft. Erste Station war das Elisabethstift am Philosophenweg. Dessen Bewohnerinnen und Bewohner haben den höchsten Altersdurchschnitt aller Oldenburger Pflegeeinrichtungen, deshalb wurde es für den Start ausgewählt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßte das Impfteam und setzt jetzt auf einen zügigen Verlauf: „Wir werden voraussichtlich schon im Januar alle Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigten in unseren Pflegeeinrichtungen impfen und damit gerade die älteren Menschen schützen können.“

Um die Pandemie dauerhaft zurückzudrängen setzt Krogmann nunmehr auf eine hohe Impfbereitschaft in der Stadt: „Die ersten Rückmeldungen sind sehr ermutigend, 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner und etwa 70 Prozent der Pflegekräfte wollen sich impfen lassen. Ich wünsche mir eine insgesamt hohe Impfbereitschaft der Oldenburgerinnen und Oldenburger, dass würde uns enorm helfen.“

Durchschnittsalter als Kriterium

Die Impfungen werden in Oldenburg von vorerst zwei mobilen Impfteams übernommen, diese werden von einem Arzt und jeweils zwei Mitarbeitern der städtischen Feuerwehr gebildet. Geimpft wird zunächst – auf Empfehlung des Landes – nur in Einrichtungen, in denen derzeit keine Infektionen vorliegen.

Der Impfstoff gegen das Coronavirus war am 4. Januar 2021 in Oldenburg angekommen. Die erste Lieferung bestand aus 195 Impfflaschen, diese reichen für gut 1.100 Impfungen.

Das ärztliche Leitungsteam des Oldenburger Impfzentrums hat das Durchschnittsalter der Bewohner als Kriterium für die Reihenfolge der Impfungen festgelegt. Danach werden zunächst Impfungen stattfinden im Elisabethstift, im Büsingstift, im Marienhort, im Bischof Stählin und im Erlenhof. Insgesamt sind Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner eine Gruppe von etwa 3.000 Menschen.

Pflegeeinrichtungen werden zunächst versorgt

Corona: Impfstoff in Oldenburg angekommen

Der Impfstoff gegen das Coronavirus ist am Montag, 4. Januar 2021, in Oldenburg angekommen. Gegen 12 Uhr konnte die erste Lieferung im Impfzentrum an den Weser-Ems-Hallen entgegen genommen werden. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein wichtiger Schritt zur Überwindung der Pandemie: „Ein Anfang ist gemacht, das ist die gute Botschaft des heutigen Tages, wir können nun auch in Oldenburg beginnen, zu impfen. Trotzdem müssen wir weiter Geduld haben, es wird noch einige Wochen dauern, bis wir die Menschen in den Pflegereinrichtungen geimpft haben.“

Die ständige Impfkommission des RKI hatte festgelegt, dass zunächst die Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen geimpft werden. Dort stellt die Stadt eine erfreulich hohe Impfbereitschaft fest und zwar von fast 90 Prozent bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und etwa 70 Prozent bei den Pflegekräften.

Oberbürgermeister Krogmann: „Wir können sofort starten“

Corona-Pandemie: Impfzentrum in Oldenburg ist einsatzbereit

Die Stadt hat in der ersten Dezemberhälfte 2020 in den Weser-Ems-Hallen ein Impfzentrum aufgebaut, in dem die Oldenburgerinnen und Oldenburger gegen Covid-19 geimpft werden sollen. Die Messehalle bietet dafür optimale Voraussetzungen, vor allem ausreichend Platz und damit die Möglichkeit verschiedene Zonen und Wartebereiche für den Ablauf der Impfungen zu schaffen.

„Damit haben wir bereits jetzt die Voraussetzungen geschaffen, um in Oldenburg mit einer Impfung umgehend starten zu können und damit in die Phase zur Überwindung der Pandemie zu kommen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er dankte den Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Stadtverwaltung und Weser-Ems-Hallen: „Alle Beteiligten haben in den letzten Tagen vorzügliche Arbeit geleistet“, so Krogmann.