Fragen und Antworten

Wissenswertes rund um den Alltag mit dem Coronavirus

Coronaviren gehören zu einer Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Seit Ende 2019 haben sich die Coronaviren weltweit ausgebreitet. Auch Deutschland ist von der Pandemie betroffen. Seit März 2020 haben sich daher viele neue Regelungen für den Alltag ergeben, die entsprechend der aktuellen Lage angepasst werden. Hier gibt es einen Überblick über häufig gestellte Fragen zum Leben mit dem Coronavirus.

Beschlüsse von Land und Stadt

Aktuelle Verordnung und Allgemeinverfügungen

Wo steht Oldenburg?

Warnstufe

Mit der neuen Corona-Verordnung vom 25. August 2021, sind Warnstufen eingeführt worden. In welcher Stufe Oldenburg sich befindet, können Sie auf der Website des Landes Niedersachsen » nachlesen.

Hinweis: Ein Erreichen der Warnstufe 1 wird von der Stadt durch eine Allgemeinverfügung festgelegt und veröffentlicht.

Das gilt aktuell in Oldenburg

Wo gilt eine Maskenpflicht? (medizinische Maske)

  • in allen Publikumsbereichen der Stadtverwaltung
  • in geschlossenen Räumen,
    • die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs oder Kundenverkehrs zugänglich sind (zum Beispiel Einzelhandel, Geschäfte)
    • in deren Eingangsbereichen
  • in privaten Räume (Zuhause), wenn mehr als 25 Personen anwesend sind
    • Folgende Personen zählen nicht in die Personenbegrenzung mit hinein:
      • Personen der 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen)
      • Kinder bis 6 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind
      • Schüler, die in einem schulischen Testkonzept regelmäßig gestestet werden
  • im öffentlichen Personennahverkehr (Bus, Bahn, Flugzeug) und den dazugehörigen Wartebereichen (Haltestelle et cetera)
    • im Auto: beim Unterricht/bei der Prüfung in einem Fahrzeug bei einer Fahrausbildung/Fahrlehrerausbildung
    • touristische Bus-,Schiffs- und Kutschfahrten: ausgenommen Personen der 3-G-Regel (geimpft, genesen, getestet)

Ausnahmen

  • Es muss keine Maske getragen werden:
    • In der Gastronomie/bei Veranstaltungen/in Clubs oder Shisha-Bars, wenn der Sitzplatz eingenommen wurde
    • beim Sport (drinnen/draußen)/im Schwimmbad
    • beim Musikunterricht, wenn zum Beispiel das Spielen eines Blasinstruments oder die Gesangsausbildung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausschließt beziehungsweise behindert
    • im Rahmen einer logopädischen Behandlung
    • bei der Wahrnehmung eines politischen Mandats sowie bei Kontakten im Wahlkampf oder bei der Wahlwerbung für Personen, die sich im Rahmen einer öffentlichen Wahl um ein politisches Mandat oder Amt bewerben
    • körpernahe Dienstleistungen, bei denen das Gesicht unbedeckt sein muss
  • Kinder von 0 bis 5 Jahren müssen keine Maske tragen.
  • Für Kinder von 6 bis 14 Jahren ist eine Alltagsmaske ausreichend.
  • Für die Befreiung von der Maskenpflicht ist eine Bescheinigung notwendig

Medizinische Masken sind

  • OP-Masken,
  • FFP-2-Masken
  • Masken der Kategorien: KN95, N95
  • Nicht zulässig: Atemschutzmasken mit Ausatemventil

Hinweis: Das Tragen einer einfachen Alltagsmaske schützt nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Es kann aber verhindern, dass andere Personen angesteckt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist trotzdem unbedingt einzuhalten.

Zusammenkünfte – privat oder öffentlich

Private Treffen zu Hause

  • 1 bis 25 ungeimpfte Personen (geimpfte, genesene oder getestete Personen zählen nicht mit und können beliebig viel dazukommen)

    • keine Einschränkungen

  • ab 26 ungeimpften Personen (geimpfte, genesene oder getestete Personen zählen nicht mit und können beliebig viel dazukommen)

    • drinnen

      • Maskenpflicht: Medizinische Maske oder FFP2

    • draußen

      • keine Einschränkungen

Private Treffen in der Öffentlichkeit (Restaurant, Saal et cetera)

  • Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (Ausnahme: Kinder bis sechs Jahre sowie Schülerinnen und Schüler, die in der Schule regelmäßig getestet werden)
  • ansonsten gelten die gleichen Regeln wie für private Treffen Zuhause

 

Öffentliche Veranstaltungen: Konzerte, Sitzungen et cetera

  • 1 bis 25 Besucherinnen und Besucher

    • Abstandspflicht

    • Hygienekonzept

    • im Inneren: Maskenpflicht (medizinische oder FFP2)
       

  • 26 bis 999 Besucherinnen und Besucher

    • Zutritt nur Geimpfte, Genesene oder Getestete

    • Abstandspflicht

    • Hygienekonzept

    • im Inneren: Maskenpflicht (medizinische oder FFP2)

    • Datenerhebung

  • ab 1.000 Besucherinnen und Besucher (drinnen oder draußen) nur zulässig, wenn

    • ein Antrag bei der zuständige Behörde gestellt und genehmigt wurde

      • Die Genehmigung kann immer zurückgenommen werden, wenn das Infektionsgeschehen sich negativ verändert.

      • Zutritt nur Geimpfte, Genesene oder Getestete

        • hier muss eine Kontrolle durch den Veranstalter erfolgen, ansonsten ist der Zutritt zu verweigern.

        • Ausnahme:

          • gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden, und Kinder bis zum 6. Lebensjahr.

          • gilt nicht für Wochenmärkte

Datenerhebung – Dokumentationspflicht

Wo müssen Kontaktdaten erhoben werden

  • Beherbergungsbetriebe (Hotels, Camping, Ferienhäuser et cetera)

  • Diskothek, Clubs oder einer ähnlichen Einrichtung

  • Fahrschule, Fahrlehrerausbildungsstätte, Flugschule

  • Gastronomiebetriebe

  • Kinder- und Jugendhilfe

  • körpernahe Dienstleister

  • Krankenhäuser, Vorsorgeeinrichtungen oder einer Rehabilitationseinrichtungen

  • Saunen, Schwimmhallen und Thermen

  • Shisha-Bars

  • Spielbank, Spielhalle oder Wettannahmestelle

  • touristischen Busreisen

  • Testzentren

  • Veranstaltung, Zusammenkünfte (öffentlich)

    • in geschlossenen Räumen ab 26 Teilnehmenden

    • überall ab 1000 Teilnehmende

  • Volkshochschule oder sonstige öffentliche oder private Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich

Benötigte Kontaktdaten

  • Familienname

  • Vorname

  • die vollständige Anschrift und

  • eine Telefonnummer der jeweiligen Person sowie

  • das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit;

  • bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten

Hinweise zur Datenerhebung

  • Die Kontaktdaten sind für die Dauer von drei Wochen aufzubewahren, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann.

  • Ohne Datenaufnahme darf ein Zutritt nicht gewährt werden.

  • Bei begründeten Zweifeln an den Angaben sind diese zu überprüfen, zum Beispiel durch Vorlage eines Personalausweises.

  • Die Dokumentation ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen.

  • Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Kontaktdaten keine Kenntnis erlangen.

  • Nach spätestens einem Monat sind die Kontaktdaten zu löschen.

  • Die Kontaktdatenerhebung soll elektronisch erfolgen und kann im Einzelfall in Papierform erfolgen, wenn eine elektronische Kontaktdatenerhebung nicht möglich ist.

In welchen Bereichen haben nur noch getestete, geimpfte oder genesene Personen Zutritt?

  • Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Sitzungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 und bis zu 1.000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmern
    • Ausnahmen – 3G-Regel gilt nicht in folgenden Bereichen:
      • Durch Rechtsvorschrift vorgeschriebene Sitzungen, Veranstaltungen und Zusammenkünfte
      • Religiöse Veranstaltungen
      • Im Zusammenhang mit beruflicher Tätigkeit
      • Tätigkeiten zur Gefahrenabwehr (einschließlich Fortbildungsveranstaltungen)
      • Berufliche Aus- und Fortbildung
      • Veranstaltungen und Sitzungen vom kommunalen Vertretungen, Gremien und Fraktionen
      • Veranstaltungen und Sitzungen des Niedersächsischen Landtags, der Gremien und Fraktionen
  • Innenräume der Gastronomie
    • Ausnahme: Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice für Speisen und alkoholfreie Getränke sowie für Mensen und Cafeterien, die nur für Studenten und Betriebsangehörige Personen zugänglich sind.
  • Beherbergungsbetriebe

  • Körpernahe Dienstleistungen

  • Nutzung von Sportanlagen in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen, Saunen, Thermen)

  • Theater, Kino; Museen und ähnliche Kultureinrichtungen (in geschlossenen Räumen)

  • Spielhallen und Wettannahmestellen

  • Zoos (in geschlossenen Räumen)

  • Botanische Gärten (in geschlossenen Räumen)

  • Freizeitparks (in geschlossenen Räumen)

Was gilt für Schulen und Kitas?

Hier lesen Sie mehr über Corona und die Kita- und Schulsituation »

Mehr dazu finden Sie auf der Website des Kultusministeriums »

Was gilt für Übernachtungen?

Beherbergungsbetriebe müssen ein Hygienekonzept vorweisen. Es besteht eine Testpflicht bei Anreise, sowie zweimal pro Woche während des Aufenthalts. Die Testpflicht entfällt für vollständig Geimpfte und Genesene und Geschäftsreisende.

Welche Regeln gelten für Hochzeiten?

Für Trauungen im Standesamt gelten aktuell und bis auf weiteres folgende Regelungen:

  • Das Brautpaar kann ohne Berücksichtigung der 3G-Regel teilnehmen.
  • Weitere maximal 18 Gäste sind im Trauzimmer des Standesamtes möglich.
  • Die Gäste müssen
    • als Genesene gelten
    • oder vollständig geimpft sein und auch die 14-tägige Wartezeit nach der zweiten Impfung erfüllen
    • oder einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) von einem Testzentrum vorlegen.
  • Bitte informieren Sie Ihre Gäste, dass diese die entsprechenden Nachweise am Trautag mitbringen und auch ein gültiges Ausweisdokument vorlegen müssen. Wir werden das beim Einlass in das Standesamt überprüfen.
  • Gäste, die den Nachweis nicht (vollständig) erbringen können, werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Zu Ihren Gästen zählen alle Personen, die Sie begleiten, so zum Beispiel auch Ihre Trauzeugen, Kinder über zwei Jahre (auch gemeinsame Kinder), eine Fotografin/ein Fotograf, eine Dolmetscherin/ein Dolmetscher und so weiter.
  • Auch Kinder ab sechs Jahren müssen einen Testnachweis erbringen.
  • Alle Personen müssen mit Vorname, Nachname, Adresse und Telefonnummer auf einer Liste aufgeführt werden. Diese Liste ist spätestens eine Woche vor dem Trautermin per E-Mail an standesamt(at)stadt-oldenburg.de zu senden.
  • Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen.
  • Vor dem Standesamt sind die Regelungen der jeweils aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung zu beachten.
  • Für die Teilnehmerzahl der Trauorte Schloss, Schlossgarten und Alter Landtag gelten die oben genannten Regelungen mit folgenden Personenzahlen (insgesamt, inklusive Brautpaar):
    • Schloss: 20 Personen und die 3G-Regel gilt auch für das Brautpaar
    • Teepavillon: 10 Personen
    • Hofgärtnerhaus: 20 Personen
    • Alter Landtag: 10 Personen
  • Die Prüfung der 3G-Regel nimmt Zeit in Anspruch. Wir bitten Sie daher darum, dass Sie sich 20 Minuten vor Ihrem Trautermin vor dem Eingang des Standesamtes (beziehungsweise an den anderen Trauorten, wenn Sie dort heiraten) vollständig mit Ihrer Gesellschaft einfinden. Es ist nicht möglich, auf Nachzügler zu warten.

Hinweis: Änderungen der Rahmenbedingungen sind jederzeit auch kurzfristig möglich.

Welche Regelungen gelten für Reiserückkehrende und Einreisende?

Was muss ich beachten, wenn

  • ich aus dem Ausland wieder nach Oldenburg zurückkomme
  • oder wenn mich jemand aus dem Ausland besuchen will?

Hier finden Sie nähere Informationen für Reiserückkehrende und Einreisende »

Fragen zur Erkrankung an dem Coronavirus

Wie macht sich eine Infektion mit dem Coronavirus bemerkbar?

Coronaviren lösen Atemwegserkrankungen aus, sie verursachen milde Erkältungszeichen mit trockenem Husten und Fieber. Bei einigen Menschen kann eine Erkrankung am Coronavirus aber auch einen schweren Verlauf haben, sodass es zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung kommen kann. Besonders anfällig sind Patientinnen und Patienten mit einer schweren Grunderkrankung. Die Grippe hat ganz ähnliche Symptome.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Ein begründeter Verdacht liegt vor,

  • wenn bei einem Menschen eine akute Atemwegsinfektion klinisch oder radiologisch (durch Röntgen) belegt ist und die Patientin oder der Patient Kontakt zu einem bereits infizierten Menschen hatte oder sich in naher Vergangenheit in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiet aufgehalten hat.
  • Oder wenn akute Symptome für eine Atemwegserkrankung vorliegen und die Patientin beziehungsweise der Patient bis 14 Tage vor der Erkrankung Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Patienten hatte. 

Was passiert, wenn ein begründeter Verdacht besteht?

Wer den Verdacht hat, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollte unbedingt seine Hausärztin oder seinen Hausarzt telefonisch informieren und auf keinen Fall unangekündigt persönlich in die Praxis fahren. Alternativ kann auch die Telefonnummer 116117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) gewählt werden. Die Hausarztpraxis führt die erforderliche Diagnostik und Therapie durch und informiert das zuständige Gesundheitsamt.

Eine eindeutige Diagnose des Coronavirus ist nur über eine Labor-Analyse des Rachenabstrichs der Patientin oder des Patienten möglich. Das Ergebnis der Laboranalyse liegt innerhalb eines Tages vor. Bestätigt sich der Verdacht, leitet das Gesundheitsamt entsprechende Schritte ein. Es kontaktiert die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, ermittelt die Personen, zu denen die betroffene Patientin oder der Patient zuletzt Kontakt hatte, und berät die Betroffenen.

Wie kann ich mich und andere vor Ansteckung schützen?

Das Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Krankheitserreger werden beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gegeben und können so von anderen Menschen eingeatmet werden. Auch eine Übertragung durch beispielsweise einen Kuss ist möglich.
Eine Ansteckung kann durch folgende Regeln vermieden werden:

  1. Abstand zu anderen Mitmenschen halten,
  2. regelmäßig die Hände mit Seife waschen,
  3. in die Armbeuge husten und niesen und
  4. sich nicht in das Gesicht fassen.

Allgemeine Informationen zur persönlichen Infektionshygiene finden Sie in mehreren Sprachen hier:
General information on personal infection hygiene can be found in several languages ​​here:

Infos zum Mund-Nasen-Schutz

Warum gibt es eine Maskenpflicht?

Eine Mund-Nasen-Bedeckung sollte zum Schutz vor dem Coronavirus getragen werden. Gerade, wenn notwendige Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, schützt die Maske Dritte vor unseren Viren. Da insbesondere in Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungsbetrieben und Supermärkten die Abstandsregeln nicht dauerhaft eingehalten werden können, gibt es hier eine „Maskenpflicht“.

Was muss getan werden, wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt?

Wenn eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist und starke Krankheitssymptome zeigt, wird sie in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie wird dort entsprechend ihrer Krankheitssymptomatik behandelt. Parallel dazu informiert das Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen.

Bei leichten Krankheitssymptomen erfolgt die Quarantäne zu Hause. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Kontaktpersonen.

Was ist zu tun, wenn man mit einer Coronavirus-infizierten Person in Kontakt gekommen ist?

In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn sie keine weiteren Krankheitszeichen aufweisen, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen.

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Häusliche Quarantäne heißt: Die Person darf ihre häusliche Umgebung nicht verlassen. Sollte die Person in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung der betroffenen Person von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarinnen und Nachbarn sichergestellt werden.

Was ist zu tun, wenn jemand selbst mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt?

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt, wird zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. In dieser Zeit wird sich das Gesundheitsamt täglich mit der betroffenen Person in Verbindung setzen, um ihren Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.

Was tut das Gesundheitsamt ganz konkret?

Das Gesundheitsamt hat alle Hausärztinnen und Hausärzte über den Umgang mit dem Coronavirus informiert und steht im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt und dem Sozialministerium. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt in Krisenstäben der Krankenhäusern Oldenburg und hat mit diesen einen klaren Handlungsplan erarbeitet, der mögliche Szenarien abdeckt. Das Gesundheitsamt steht in täglicher Verbindung mit den in Quarantäne befindlichen Menschen in Oldenburg. Es steht in engem Kontakt zu Seniorenheimen und anderen Einrichtungen. Außerdem berät das Gesundheitsamt Bürgerinnen und Bürger zu Corona.

Wichtiges zur Corona-Impfung

Impfzentrum Oldenburg

Wo kann ich mich spontan impfen lassen? Was muss ich zur Impfung mitbringen? Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um das Oldenburger Impfzentrum »