Stadt zieht erste Bilanz

Impfungen gegen Corona gut angelaufen

In Woche vom 4. bis 8. Januar 2021 sind in Oldenburg bereits etwa 1.100 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Diese Bilanz hat die Stadt am Freitag, 8. Januar, gezogen.

Die Impfungen hatten am Dienstag, 5. Januar, im Elisabethstift begonnen. Bereits am ersten Tag konnten die beiden mobilen Impfteams etwa 200 Menschen impfen, am Folgetag waren es bereits 300.

Geimpft wurde bisher in folgenden Einrichtungen: Elisabethstift und Marienhort (5. Januar), Büsingstift, Bischof Stählin und DRK-Erlenhof (6. Januar), Pflegeheim St. Josef, Schwesternheim vom Roten Kreuz und Domicil Seniorenwohnpark (aufgrund von Corona-Fällen hier nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) am 7. Januar sowie Seniorenwohnstift Ofenerdiek und Seniorenwohnstift Kreyenbrück am 8. Januar.

Zunächst werden ausschließlich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in den Oldenburger Pflegeeinrichtungen geimpft, dies erfolgt auf Empfehlung des Robert Koch-Instituts.

Landesweite Telefonnummer zu Impfungen

Landesregierung startet Hotline für Fragen zur Covid-19-Impfung

Seit Donnerstag, 17. Dezember 2020, haben die Bürgerinnen und Bürger im Land Niedersachsen die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Covid-19-Impfung mit einem Anruf bei einer neu eingerichteten Hotline unter der Rufnummer 0800 9988665 zu klären.

Sobald feststeht, ab wann der Impfstoff zur Verfügung stehen wird, können über die Hotline auch Impf-Termine vereinbart werden.

Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu den Impfungen also bitte nicht an das ServiceCenter der Stadt, sondern an die Hotline des Landes.

Oberbürgermeister Krogmann: „Hohe Impfbereitschaft gewünscht“

Impfstart im Elisabethstift

In Oldenburg sind am 5. Januar 2021 die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Seit dem Vormittag wurden Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigte der Oldenburger Pflegeeinrichtungen von einem mobilen Impfteam geimpft. Erste Station war das Elisabethstift am Philosophenweg. Dessen Bewohnerinnen und Bewohner haben den höchsten Altersdurchschnitt aller Oldenburger Pflegeeinrichtungen, deshalb wurde es für den Start ausgewählt.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßte das Impfteam und setzt jetzt auf einen zügigen Verlauf: „Wir werden voraussichtlich schon im Januar alle Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigten in unseren Pflegeeinrichtungen impfen und damit gerade die älteren Menschen schützen können.“

Um die Pandemie dauerhaft zurückzudrängen setzt Krogmann nunmehr auf eine hohe Impfbereitschaft in der Stadt: „Die ersten Rückmeldungen sind sehr ermutigend, 90 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner und etwa 70 Prozent der Pflegekräfte wollen sich impfen lassen. Ich wünsche mir eine insgesamt hohe Impfbereitschaft der Oldenburgerinnen und Oldenburger, dass würde uns enorm helfen.“

Durchschnittsalter als Kriterium

Die Impfungen werden in Oldenburg von vorerst zwei mobilen Impfteams übernommen, diese werden von einem Arzt und jeweils zwei Mitarbeitern der städtischen Feuerwehr gebildet. Geimpft wird zunächst – auf Empfehlung des Landes – nur in Einrichtungen, in denen derzeit keine Infektionen vorliegen.

Der Impfstoff gegen das Coronavirus war am 4. Januar 2021 in Oldenburg angekommen. Die erste Lieferung bestand aus 195 Impfflaschen, diese reichen für gut 1.100 Impfungen.

Das ärztliche Leitungsteam des Oldenburger Impfzentrums hat das Durchschnittsalter der Bewohner als Kriterium für die Reihenfolge der Impfungen festgelegt. Danach werden zunächst Impfungen stattfinden im Elisabethstift, im Büsingstift, im Marienhort, im Bischof Stählin und im Erlenhof. Insgesamt sind Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner eine Gruppe von etwa 3.000 Menschen.

Pflegeeinrichtungen werden zunächst versorgt

Corona: Impfstoff in Oldenburg angekommen

Der Impfstoff gegen das Coronavirus ist am Montag, 4. Januar 2021, in Oldenburg angekommen. Gegen 12 Uhr konnte die erste Lieferung im Impfzentrum an den Weser-Ems-Hallen entgegen genommen werden. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ein wichtiger Schritt zur Überwindung der Pandemie: „Ein Anfang ist gemacht, das ist die gute Botschaft des heutigen Tages, wir können nun auch in Oldenburg beginnen, zu impfen. Trotzdem müssen wir weiter Geduld haben, es wird noch einige Wochen dauern, bis wir die Menschen in den Pflegereinrichtungen geimpft haben.“

Die ständige Impfkommission des RKI hatte festgelegt, dass zunächst die Bewohnerinnen und Bewohner und Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen geimpft werden. Dort stellt die Stadt eine erfreulich hohe Impfbereitschaft fest und zwar von fast 90 Prozent bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und etwa 70 Prozent bei den Pflegekräften.

Oberbürgermeister Krogmann: „Wir können sofort starten“

Corona-Pandemie: Impfzentrum in Oldenburg ist einsatzbereit

Die Stadt hat in der ersten Dezemberhälfte 2020 in den Weser-Ems-Hallen ein Impfzentrum aufgebaut, in dem die Oldenburgerinnen und Oldenburger gegen Covid-19 geimpft werden sollen. Die Messehalle bietet dafür optimale Voraussetzungen, vor allem ausreichend Platz und damit die Möglichkeit verschiedene Zonen und Wartebereiche für den Ablauf der Impfungen zu schaffen.

„Damit haben wir bereits jetzt die Voraussetzungen geschaffen, um in Oldenburg mit einer Impfung umgehend starten zu können und damit in die Phase zur Überwindung der Pandemie zu kommen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er dankte den Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Stadtverwaltung und Weser-Ems-Hallen: „Alle Beteiligten haben in den letzten Tagen vorzügliche Arbeit geleistet“, so Krogmann.

Land vergibt Impftermine

Die erforderliche EDV und alle erforderlichen impfmedizinischen Geräte werden vom Land Niedersachsen gestellt. Das Land wird letztlich auch die Impftermine vergeben, dazu hat das Land eine Hotline eingerichtet ».

Bis zu 1.000 Impfungen pro Tag

Insgesamt können in der Messehalle bis zu 36 sogenannten Impfboxen entstehen, in denen der Impfstoff gegen Covid-19 verimpft werden kann. Zunächst wird aber mit einer kleineren Einheit von 6 Impfboxen gestartet. Für die ersten Wochen dürfte das ausreichen, so die derzeitige Erwartung der Stadt.

Die gesamte Kapazität des Impfzentrums ist auf bis zu 1.000 Impfungen am Tag ausgelegt. Diese Anzahl dürfte aber frühestens im Februar oder März 2021 erreicht werden.