Niemand soll im Regen stehen

Das Poetry Slam-Format „Fremde Federn“ lebt von der Live-Performance bei vollem Hause, die Interaktion mit dem Publikum ist ein tragendes Element. Aber das bedeutet nicht, dass wir in Zeiten von Corona gänzlich auf das Format verzichten wollen. Denn die Kreativität unserer Akteure sprudelt ungehemmt weiter. Sebastian Hahn, Tobi Katze, Adriane Meinhardt, Insa Sanders, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek haben neue Texte zum Motto „Sommer-Regen“ geschrieben und freuen sich auf deren Präsentation. Und in ebendiesem Sommer-Regen wollen wir sie nicht stehenlassen. Dank der massiven Digitalisierungswelle, die das Land nach der ersten Viruswelle überrollt hat, haben unsere Poeten im Home-Office ihre Wortbeiträge in Form von Videofilmen produziert, die wir am 10. Juli im Internet auf der Seite fremde-federn-lassen.de » veröffentlichen wollen. In einem ersten Film stellen sie sich mit einem eigenen Text vor. In einem zweiten schmücken sie sich mit fremden Federn und präsentieren den Motto-Beitrag eines Teamkollegen.

Während in unserer Spielstätte die Rolle der Jury stellvertretend für das gesamte Publikum nur von einigen Personen wahrgenommen wird, kann nun per Mausklick jeder mit abstimmen. Wie immer geht es darum, die Darbietungen möglichst den richtigen Urhebern zuzuordnen. Am 24. Juli werden wir die wahre Urheberschaft aufklären und auf der Webseite der Fremden Federn veröffentlichen. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung!