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Podcast Ofenerdiek: Mitschrift zur Folge 2 „Fanprojekt“

In der Freizeitstätte Ofenerdiek wurde ein „Surprise-Podcast“ mit dem Fanprojekt Oldenburg erstellt. Im Gespräch sind Markus und Christoph mit Greta und Nils. Hier könnt ihr den zweiten Podcast anhören »

Zu Beginn ertönt eine fröhliche Eingangsmelodie. Markus eröffnet das Gespräch mit den Worten: „Hallo und herzlich Willkommen zu dem Podcast der Freizeitstätte Ofenerdiek.“ Dann stellt sich jeder persönlich vor: „Hallo, ich bin der Markus“. „Ich bin der Christoph.“ „Ich bin die Greta.“ „Und ich bin der Nils.“

Christoph beginnt das Gespräch mit den Worten: „So, wie ihr bemerkt habt, haben wir heute Gäste. Wir machen heute unseren ersten „Surprise-Podcast“. Markus versucht sich an der Technik und möchte einen Jubelschrei für die beiden Gäste aus der Anlage zaubern, aber hat sich scheinbar verdrückt und sagt: „Oh man, schon wieder versemmelt. Immer wieder das Gleiche mit mir. Echt fürchterlich, irgendwann krieg ich das auch noch mal raus, wie die Technik funktioniert“, und alle fangen an zu lachen. Er ergänzt: „Ja, wir haben so einen kleinen Podcast vor, so quasi einen „to-go“. Wir haben das Fanprojekt Oldenburg zu Besuch. Die Beiden haben selber einen Podcast vor und zwar machen sie ihn gerne bei uns. Und bevor wir ihnen die Technik zeigen, haben wir gesagt: machen wir doch mal einen Podcast! So ein Probeding oder so. Also schauen wir einmal.“

Er fragt die Beiden: „Ja, also, warum seid ihr da? Greta antwortet: „ Also wir wollen einen Podcast machen, quasi als Bildungsangebot. Da es im Moment mit Workshops eher schwierig ist aufgrund der Corona Krise. Da dachten wir, dass wir mal auf die digitale soziale Jugendarbeit umsteigen und da sowieso bildungspolitische Ziele ein Teil unserer Arbeit sind, wollten wir eben ganz speziell einen Podcast machen“. Christoph sagt dann: „Moment, da habe ich mal direkt eine Zwischenfrage. Wer seid ihr überhaupt? Wer ist das Fanprojekt Oldenburg eigentlich?“ Und Greta antwortet: „Äh, Nils und ich, wir sind ein Zwei-Personen-Team.“ Und alle fangen an zu lachen. Christoph ergänzt: „Ihr seid also quasi ein Tandem.“ Und Greta erklärt daraufhin: „Ja, also wir sind Sozialarbeiter und wir arbeiten sozialpädagogisch mit Fußballfans im Alter von 12 bis 27 Jahren in Oldenburg.“ Christoph antwortet: „Ja, das hört sich echt spannend an. Wie muss ich mir das vorstellen, Nils?“

„Ja, ich bin auch da. Also wir haben da unseren Ort, wo man uns finden kann. Und zwar ist der in der von-Finckh-Straße 1, im Haus der Jugend, ganz oben in der 2. Etage. Da haben wir regelmäßige Öffnungszeiten mit offenen Angeboten natürlich vor den Krisenzeiten gehabt. Jetzt momentan geht das nur auf Termin, wo man vorbeikommen kann, um mit uns Spaß zu haben oder sich mit uns unterhalten kann über alles Mögliche oder ansonsten wo einfach mal „der Schuh drückt“, also wo der Fußballschuh drückt.“ Christoph wirft dazwischen: „Jetzt kommen fünf Euro in das Phrasenschwein. Warte mal, Moment.“ Und man hört etwas rascheln, als ob tatsächlich ein Geldschein in ein Sparschwein gesteckt würde. Und Markus fragt: „Oh ja, genau, wo war das noch immer mit dem fünf Euro Phrasenschwein? Beim Doppelpass oder?“ Und Nils antwortet: „Ja, genau, aber ich habe gar kein Geld bei mir im Moment, das liegt noch im Büro. Greta musste fahren, da ist auch der Führerschein drin, also… .“ Christoph sagt dann zu Nils: „Du machst einfach folgende Geste, guck.“ Und dann fangen alle an zu lachen und Markus sagt: „Ja, das ist das Wunder der Technik, na ja, Nils ist der Einzige hier ohne Kopfhörer, weil wir hier nicht so richtig auf vier Personen eingestellt sind. Wenn die Kids noch mitmachen, ja, vielleicht drei oder so. Ansonsten sind wir leider noch nicht so reich. Mal sehen, wieviel Geld Nils in das Phrasenschwein reinschmeißen muss, vielleicht können wir uns dann ja bald einen vierten Kopfhörer leisten. Wir schauen mal.“ Und Nils erwidert: „Na ja, jetzt muss man auch noch für die Arbeit Geldbeträge auf den Tisch legen.“ „Reden klappt aber ja schon mal auf jeden Fall, denn schließlich haben wir das Thema Fußball gerade am Start und da geht doch immer jede Menge Geld über den Tisch. Ja bei Euch jetzt nicht so, aber sonst so bei den Spielern?“ Und Nils erwidert: „Ja, wenn man sich diese Transfersummen immer so anschaut, welche Summen auf dem Transfermarkt für Spieler in den letzten Jahren immer gezahlt worden sind, das sind immer so hohe Summen und was Sponsoren da immer so auf den Tisch legen, diese Summen würden wir auch gerne haben. Wir haben unsere drei Geldgeber, den DFB, das Land Niedersachsen und die Stadt Oldenburg.“

Markus fragt: „Da müssen wir noch mal einen Schritt zurückgehen. Wie genau muss ich mir das denn nun vorstellen? Fanprojekt? Also Fanbetreuung oder wie?“ Nun meldet sich Greta zu Wort: „Also Fanbetreuung nicht so direkt, wir sind eher die Fanbeauftragten, wir sind Sozialarbeiter und Fanprojektler, beispielsweise sind wir bei unserem Bezugsverein, dem VfB Oldenburg bei den Heim- und Auswärtsspielen dabei. Das kann man sich so vorstellen, das ist wie aufsuchende Sozialarbeit, allerdings im Stadion und nicht auf der Straße, wir sitzen meistens mit im Fanblock, schnacken mit den Leuten, sind bei Konflikten oder Problemen ansprechbar und gucken mit den Leuten den VfB Oldenburg an. Darüber hinaus sind wir aber vereinsunabhängig, also zu uns können allgemein Fußballfans, Jugendliche und junge Erwachsene kommen, wir bieten mehrmals die Woche Angebote im pädagogischen Bereich an, die offen sind, und sind so gesehen also ein bisschen sowas wie eine Jugendfreizeitstätte, nur nicht so groß und mit dem Bezug zu Fußball.“

Christoph möchte wissen: „Ich folge euch ja auf Instagram und da habe ich gesehen, also ihr habt immer wöchentliche Angebote. Also eins finde ich total spannend, da geht es darum, Fußball zu spielen. Ist das richtig? Kannst Du da ein bisschen mehr zu erzählen?“ Greta antwortet: „Ja, genau das ist richtig und Du hast es ziemlich genau auf den Punkt gebracht. Also wir treffen uns jeden Montag um kurz nach sechs, ähm, 18 Uhr vor dem Marschwegstadion in Eversten, da haben wir zwischen 18.15 und 19.45 Uhr den Sportplatz, den wir nutzen können und spielen zusammen Fußball. Alle 16 bis 27 jährigen Mädchen, Frauen, Jungen, Männer sind eingeladen und dann spielen wir zusammen ein bisschen Fußball und machen das, worauf wir Bock haben. Also nicht so richtig trainingsmäßig sondern eher spaßorientiert. Es ist egal wie gut oder schlecht man kicken kann, jeder ist herzlich willkommen.“

Markus fragt dazwischen: „Ich habe gehört, Nils Du hast einen Spitznamen? Die Blutgrätsche? Ist das richtig?“ Jetzt lachen alle und Christoph sagt, dass Markus fünf Euro in das Schwein schmeißen muss, woraufhin er „verdammt“ sagt und das Knistern des Geldscheines zu hören ist. Nils rechtfertigt sich mit den Worten: „Ich würde keiner Fliege etwas zuleide tun, auf keinen Fall. Wir sind also schon sehr fair, sonst wären wir ja auch keine Pädagogen auf dem Platz. Im Zweikampf geht es auch mal ein bisschen in die Härte, so nicht, aber trotzdem sind wir da fair auf dem Platz und regeln alles im Dialog miteinander und ich kann da nur positiv berichten. Alle spielen miteinander, ja selbst ein Fehlpass ist auch okay. Dann motivieren wir einander wieder. Wir sind da eine bunte Truppe, es macht jede Woche aufs Neue wieder Spaß, wir haben Bock.“

Dann möchte Christoph wissen, wer von beiden schneller abhebt zur Schwalbe, Greta oder Nils? Greta lacht und erwidert: „Wir sind beide nicht so, dass wir bei jeder Kleinigkeit auf dem Boden liegen oder so, das wäre auch ein bisschen lächerlich, weil wir das ja wie gesagt ohne Wettbewerbsdruck machen und uns ständig auf den Boden schmeißen würden, ich glaube dann würden wir so ein bisschen, ja, ich weiß nicht, aber wahrscheinlich das Vertrauen als Sozialarbeiter verlieren.“ Markus macht sich über Nils lustig und sagt: „Ich weiß zum Beispiel, dass Nils leichte Schwierigkeiten beim Purzelbaum hat.“ Und schon fangen alle an zu lachen und Greta erwidert: „Das kann gut sein.“ Und Nils rechtfertigt sich: „Ja also die Challenge habe ich leider gegen Greta verloren, das stimmt, das war also mehr als eindeutig.“ Und Markus ergänzt: „Ja, das habt ihr als Story bei euch gepostet oder?“ Und Nils erwidert, dass es richtig sei, dass diese Story gepostet wurde auf deren Kanal. Er sagt: „Ich glaube Greta hat irgendwas mit 78 Prozent gekriegt, meine Stimmen konnte ich gefühlt an einer Hand abzählen, wer für mich war. Aber die das gemacht haben bei mir, die haben auf jeden Fall einen gut bei mir“, und schon lachen wieder alle und Nils ergänzt, „ohne mich weit aus dem Fenster lehnen zu wollen. Ja den Schwalbenkönig können wir vielleicht das nächste Mal noch mal küren oder so oder einen Test, wer womöglich den besten Abheber macht und dann könnte noch mal bewertet werden, wer den besten Schwalbenkönig oder Schwalbenkönigin macht.“

Markus ist der Meinung, dass nichts mit Boxen gemacht werden darf, weil er dann wüsste, wer gewinnt. Und Nils gibt zu, dass wohl tatsächlich er schlechter dabei aussehen würde als Greta und Markus ist ebenfalls dieser Meinung. Alle lachen und Nils ergänzt: „Ich würde mich dann mehr abducken, wild die zwei Minuten im Ring hin- und herrennen, das würde wahrscheinlich nicht so Punkte einbringen, aber, ähm, okay, ich würde mit Sicherheit nicht k.o. auf der Matte liegen.“ Markus kommentiert: „Ja, Greta würde gleich eine Rechts-links-Kombi machen und dann wärst Du weg!“ Und Nils gibt zu, dass das wohlmöglich passieren könnte. Markus kehrt nun zum eigentlichen Thema zurück und fragt: „So und nun seid ihr im Stadion, was läuft dann da so? Während ihr das Spiel guckt, sucht ihr euch schon mal ein paar Leute raus oder und schnackt wie so die Stimmung ist oder was?“ Nils erklärt: „Ja, das kommt ganz genau auf den Spieltag an, wie ist die Grundstimmung, wie ist die Stimmung überhaupt im Stadion, wie ist das Ergebnis und ja tatsächlich wie ist der Spielverlauf. Ja genau, das macht viel aus. Am Anfang sind wir im Stadion und gucken uns die Einlasssituation an, wie kommen die Fans ins Stadion, ist die Stimmung angespannt und wir bekommen ein Gefühl und gehen auf die Personen zu, die wir kennen, man begrüßt sich, man tauscht sich aus, wie war die Woche, was erwartet ihr vom Spiel, wie ist euer Tipp, wird das ein geiles Ding heute oder kann es aufgrund des schlechten Wetters heute nichts werden, also das Orakel wollen wir da auf jeden Fall mal anschmeißen um die Meinungen einzufangen und ansonsten gehen wir auch im Stadion umher und schauen in den verschiedenen Blöcken umher. Wie sieht es im Familienblock aus? Sind präsent, laufen im Stadion schon umher und wenn der Anpfiff kommt, sehen wir schon zu, dass wir auf unseren Platz kommen.“

Markus spielt ein Trillerpfeifen Geräusch ab und Christoph sagt: „Die Antwort war zu lang, dafür gibt es die gelbe Karte.“

Markus fragt dann: „Was ist denn euer Lieblingsfangesang? Gibt es da eure persönlichen Highlights oder so, die ihr dann losschmettert?“ Greta kommt mal wieder zum Zug und antwortet: „Was hier die Fanszene vom VfB angeht, da haben wir beiden, glaube ich, so unsere Favoriten, aber ich werde jetzt kein Lied anschmettern.“ Und Markus ist enttäuscht und sagt: „Waaas!!!“ und alle fangen an zu lachen, außerdem kommt aus der Anlage, die Markus wieder einschaltet, lautes Gelächter. Greta erklärt dann, dass sie nicht so die gute Sängerin ist und es will bestimmt niemand hören, glaube ich.“ Aber Markus ermutigt Nils mit den Worten: „Tja, Nils und was ist mit Dir?“ Nils antwortet: „Ja, also ich habe einen Favoriten, aber ich möchte euch keiner Lärmbelästigung aussetzen, also von daher möchte ich euch eure Ohren da schonen, denn ich möchte so eine volle Dröhnung nicht vollends abkriegen. Aber ich glaube wir haben da schon unseren Austausch und zugegebenermaßen ab und an singen wir unseren Singsang im Büro vor uns her, also ein Lied, das wir vom Wochenende her noch im Ohr haben und freuen uns jedes Mal auf die Beiträge von den Jungs.“

Nun ist Christoph mal wieder an der Reihe und sagt: „Ich hab da auch mal noch eine Frage an das Fanprojekt Oldenburg: wie lange dauert eigentlich so ein Fußballspiel?“ Greta antwortet: „Du meinst, ähm, du weißt wirklich nicht, wie lange so ein Fußballspiel dauert?“ Alle fangen laut an zu lachen und Christoph verteidigt sich: „Antworte doch einfach.“ Und Markus fällt ihm lachend ins Wort: „Ach, Greta braucht noch ein bisschen.“ Und alle lachen wieder aus tiefer Seele, bis Greta wieder das Wort ergreift: „Also in der Regel 90 Minuten plus Viertelstunde Halbzeit und eventuelle Verlängerungszeit.“ Christoph erwidert: „Verdammt, okay, also dafür sind keine fünf Euro fällig, also die richtige Antwort wäre gewesen: die reguläre Spielzeit beträgt 90 Minuten.“ Greta lacht und sagt: „Ach, Du wolltest mir also eine Falle stellen, was?“ „Ja, verflucht, das war eine Falle, hat leider nicht gegriffen, ich wollte Dich reinlegen.“

Nun mischt sich Markus wieder ein: „Seid ihr denn bewandert in Fußballweisheiten?“ Daraufhin meldet sich Nils zu Wort: „Ich würde schon sagen, dass wir die ein oder andere Fußballweisheit kennen, sind ja beide noch sehr jung und von daher auch noch nicht so alt.“ Markus grätscht dazwischen: „Ja, also ich habe euch hier welche rausgesucht von Fußballern, die sind schon ein bisschen älter also von meiner Jugend.“ Christoph haut raus: „Passt auf, jetzt wird das Phrasenschwein gefüllt.“ Und Markus ergänzt: „Ja, also wer das Zitat erkennt, haut es raus und nennt den Spieler, okay? Also, los geht’s. Also: „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl“. Nils sagt: „ Oha, ja gehört habe ich es auf jeden Fall schon mal, aber, hm, es könnte so in die Richtung Mario Basler gehen. Christoph weißt Du es vielleicht?“ Und Greta fragt: „jünger oder älter als Mario Basler?“ Und Markus weiß es selbst nicht so genau und sagt: „Hm, da muss ich jetzt erst mal raten. Ich weiß es nicht wirklich, bin da eher ein bisschen vorsichtig, ich sag mal so gleichalt, hm plus minus die Generation, ja so ungefähr genauso alt wie Mario. Christoph erwidert: „Also ich weiß es auch nicht, hier gab es also keine Absprachen, ich weiß auch nicht, ob es richtig ist, aber ich würde so ein Zitat auf jeden Fall Lothar Matthäus zusprechen.“ Und Markus sagt nur ganz trocken: „Ne, auf gar keinen Fall, es war Andreas Möller.“ Während er schon das nächste sagt, nicken die anderen und meinen, ah okay, ja, das kann sein.“ Markus wieder: „Ja, ich muss erst mal gucken, denn ich hab hier ein paar Seiten.“ Und Christoph sagt: „Man nannte ihn auch Zettel-Ewald.“ Und Markus erwidert: „Was fand ich denn gut? Aber Moment, jetzt werden erst mal fünf Euro ins Sparschwein gesteckt bevor es zu dem nächsten Zitat kommt, mit den Worten der Ermahnung.

„Moment warte mal, dieses fand ich jetzt auch großartig. Es wurde ein Spieler mal nach seinem Traumberuf gefragt. Mehmet Scholl auf die Frage nach seinem Traumberuf. Was schätzt ihr, hat er geantwortet?“ Nils antwortet: „Hm, was hat er geantwortet, das ist eine gute Frage.“ Und Greta: „ Äh, als Fußballprofi, hm, keine Ahnung.“ Markus fängt an zu lachen und antwortet für die Anderen: „Spielerfrau“, und schon stimmen alle in sein Gelächter ein und auch von der Musikanlage wird tobendes Gelächter eingespielt. Markus ergänzt: „Ja, den fand ich großartig.“ Nils sagt: „Aber das waren doch jetzt keine Weisheiten oder?“ Markus rechtfertigt sich: „Ne, also ja, hm, ne warte, aber jetzt.“ Und Nils beschwert sich, dass es ja gar keine richtigen Weisheiten sondern nur Aussagen sind.“ Markus wühlt kräftig in seinen Zetteln und sagt dann: „Ja warte, was hab ich mir denn da rausgesucht, es sind einfach zu viele Zettel, die ich hier habe“, und möchte von Nils wissen, welche er denn so aus dem Stehgreif kennt und fordert ihn auf, sie zu nennen. Nils erwidert völlig erschöpft: „Hm, jetzt ist die Anspannung da. Ich weiß es tatsächlich gerade nicht, tut mir leid. Ich lese tatsächlich ein ganz bekanntes Fußballkulturmagazin, da wird jede Woche tatsächlich immer ganz viel genannt und von daher vergesse ich die immer wieder, aber bei jedem einzelnen von ihnen muss ich schmunzeln. Markus ist begeistert und lacht und auch das Gelächter von der Anlage ist wieder zu hören. Er sagt dann: „Hier, einen hab ich noch. Man kann jedes Spiel gewinnen, man kann aber auch jedes Spiel verlieren.“ Christoph meldet sich auch mal wieder zu Wort und sagt: „Gewagte These.“ Und Markus stimmt ihm zu: „Ja“, und beide lachen wieder und Markus ergänzt: „So, nun los, sonst …tik tak, tik tak“, und deutet das Ticken einer Uhr an. Nils sagt: „Es kann sowohl ein Trainer als auch ein Spieler sein oder?“ Und Markus erwidert: „Na klar, erst Spieler, dann Trainer, wie so oft.“ Nils möchte von ihm wissen, ob er einen Verein als Tipp geben kann. Und Markus sagt bereitwillig: „Na gut, ja eher südlich.“ Da ergreift Greta blitzschnell die Initiative und sagt: „Bayern München“, und Markus: „Ja klar, wer sonst?“ und Christoph triumphiert mit stolz geschwellter Brust: „Franz Beckenbauer und etwas kleinlaut: ups, durfte ich überhaupt mitraten?“ Und Markus lässt von der Anlage ein Publikum applaudieren mit den Worten ja, richtig geraten. Ja es gibt schon Hammerdinger, muss man schon sagen“ und lacht wieder. Nils fragt Markus: „Und was waren jetzt die Weisheiten?“ Er antwortet: „Ja, ich will jetzt hier ja nicht alle 100 Weisheiten vorlesen.“

Nun meldet Christoph sich wieder zu Wort: „Wir haben ja noch mehr mit Euch vor, es kommt ja auch noch der Wettbewerbsdruck.“ Und Markus ergänzt: „Genau, wie ist das eigentlich mit eurem Podcast? Was genau habt ihr da vor? Erzählt noch mal genau, was ihr da eigentlich vorhabt, um was es da gehen soll, damit wir die Leute anfüttern und mitreißen können?“ Nils fragt: „Du meinst also so einen kleinen Klappentext? Ja also, wir planen ein Bildungsangebot mit den Kollegen: Oldenburg handelt fair und es geht auch in die Richtung mit Fairness auf dem Platz, ist ganz klar sowieso und was alles in der Fußballwelt fairer gestaltet werden könnte. Das ist ohne viel verraten zu wollen der Inhalt unserer Podcast-Idee, wo wir schon viel Gehirnschmalz gebraten haben und sind mal gespannt wie die Umsetzung klappt und sind froh, dass wir das auch bei euch hier machen dürfen, mit Eurer Technik. An dieser Stelle schon mal ein ganz dickes Dankeschön.“ Markus betätigt die Anlage mit den Worten: „Dafür gibt es dann noch mal einen Applaus von euch für uns, ha ha“ und ein riesiger Applaus ertönt aus der Anlage.

Christoph sagt: „Okay, dann wollt ihr also das große Geheimnis noch für euch bewahren, was? Und wir sollen dann auch keine neugierigen Nachfragen stellen?“ Nils antwortet: „Also Fragen dürft ihr jederzeit stellen, aber ob ihr die Antworten bekommt, ist halt die Frage“ und alle lachen wieder. Markus fragt direkt: „Ab wann wäre das denn wahrscheinlich zu hören?“ Nun meldet sich Greta wieder zu Wort: „Die Aufnahme ist wahrscheinlich Ende Juli, mal gucken wie lange wir dann brauchen, also erste Folge ist dann denke ich wahrscheinlich Ende August/September irgendwann – um ganz grob zu schätzen – realistisch,“ woraufhin Markus fragt: „Wo kann ich sie denn hören, wo finde ich sie denn, das interessiert mich voll was die Beiden da so auf die Beine stellen?“ Nils erwidert: „Also geplant ist, wenn das denn alles so funktioniert bis dann unsere online kommende Homepage auch online geht und die ist gerade in den letzten Zügen, so dass wir es gleich auf unsere Homepage mit draufpacken können und zusätzlich auf unserem Instagram-Kanal darauf aufmerksam machen und das so gut es geht bewerben und einstreuen.“

Markus erkundigt sich neugierig: „Ja, okay, ich finde euch also bei Instagram und wo finde ich euch noch?“ Nils erklärt: „Also noch ganz offiziell auf der städtischen Seite, da haben wir so einen netten Nebenplatz bekommen, aber wir werden jetzt bald mit einer städtisch unabhängigen Seite online gehen. Ich weiß gar nicht, doch blockiert ist sie schon, glaube ich. Also hm: www.fanprojekt-oldenburg.de sein wird, aber Stand jetzt, wo wir uns hier unterhalten, noch nicht online ist, aber sie ist schon in einem sehr sehr weiten Fortschritt und wir hoffen, dass sie schon sehr bald online gehen wird.“ Markus lässt nicht locker: „Okay, und wenn ich euch mal persönlich treffen möchte, wie mache ich das jetzt in der immer noch Corona-Zeit?“ Nun ist Greta dran: „Am besten per Mail oder telefonisch ankündigen, unsere Kontaktdaten findet man auch im Internet » oder man schreibt uns direkt bei Instagram an und dann kann man ganz einfach mit uns einen Termin vereinbaren und dann kann man vorbeikommen. Normalerweise kann man das auch ohne Termin aber aufgrund der Corona-Bestimmungen ist das ja alles ein bisschen verschärfter.“ Markus: „Ja okay, verstehe“, wendet sich an Christoph: „Hast Du noch irgendwelche Fragen?“ Er verneint mit den Worten: „Nein, das ist alles, somit können wir jetzt zum großen Torwandschießen kommen. Wie es sich für eine richtig gute „Sportsendung“ gehört“ und alle fangen an zu lachen.

Markus wiederholt noch einmal, dass es jetzt ans Torwandschießen kommt und Greta reagiert völlig ungläubig: „Oh, okay“, und auch jetzt brechen alle wieder in Gelächter aus. Markus fasst sich wieder als erster und sagt: „Ha ha, guck mal, wie die Beiden überrascht gucken, vielleicht so ein bisschen Panik in deren Gesichtern. Also, ihr müsst euch das folgendermaßen vorstellen: Also dort ist das Tor, ihr kennt das ja sicherlich aus dem aktuellen Sportstudio und Greta fängt an. Ihr müsst mir dann aber noch Bescheid sagen, ob links, rechts, Mitte oder so. Ich hab hier ja meine Tonbuzzer! Und ein Buzzer ist ein Fußballgeräusch, okay! Habt ihr es verstanden?“ Sie scheinen noch komisch zu gucken, aber bejahen das Ganze. „Also ich betätige das Ganze und wenn Du den hier erwischt, dann, Moment, ich muss den noch eben ein bisschen abdecken, nicht das Nils da guckt oder so, ja dann hast Du reingeschossen, okay?

Greta fragt: „Wie viele sind das noch mal? Acht oder sechs? Wie viele Buzzer?“ Und Christoph fragt Markus auch noch mal, wie viele Schuss sie hat. Markus erwidert: „Drei Schuss, mach mal drei Schuss.“ Und Christoph erklärt noch einmal: „ Du sagst ihm jetzt einfach die Ecke an, in die Du schießen willst, oben links, unten rechts oder so, es ist eher wie ein Elfmeterschießen und kein Torwandschießen, so musst Du es Dir vorstellen.“ Greta ergänzt: „Also so wie bei FIFA in etwa das Elfmeterschießen oder?“ Markus bejaht das Ganze und Greta sagt: „Unten rechts!“ Markus erklärt daraufhin: „Na los, schieß doch mal, also lauf mal los.“ Sie sagt noch einmal unten rechts und eine Trillerpfeife ertönt. Markus sagt: „Oh schade, das war kein Tor“, und alle lachen trotzdem. Dann möchte Greta wissen, ob Nils und sie sich abwechseln sollen und Markus meint, dass es dadurch ja spannender sei. Christoph sagt plötzlich: „Wie, kein Fußball. Was ist das denn jetzt?“ Nils fragt: „Muss ich jetzt nachlegen oder was?“ und Christoph erwidert: „Da war ja gar kein Schussgeräusch, was war das denn?“ Markus rechtfertigt sich: „Ja, die Anlage hat ja auch nicht geschossen.“ Und Christoph ja und der Schiedsrichter hat interveniert oder wie?“ Markus erklärt: „Nein, Greta hat nicht den richtigen Buzzer erwischt“, aber Christoph ist ganz empört und sagt: „Aber sie muss doch trotzdem erst mal richtig schießen und dann die Ansage machen und dann ja oder nein.“ Markus erklärt sich unsicher: „Hm ja, nun grätsche mir hier nicht rein, Nils ist außerdem dran“ und alle lachen.

Nils sagt: „Ich schieße ins Eck unten links rein, ja, ich mach ihn auch rein, garantiert.“ Markus erwidert: „Ja okay“ und ein Schuss ist zu hören, ja, das nennt man Fußball. Eins zu Null für Nils. Ja, das war ein Tor.“ Und von der Anlage ertönt ein lauter Jubel für den gelungenen Treffer. Und Christoph ergänzt: „ Ja, also Eins zu Null für Nils an dieser Stelle“ und Markus muntert Greta auf, dass sie nun auch mal einen raushauen soll. „Christoph sagt: „Nun setz sie aber nicht unter Druck“, während Greta unsicher zu sein scheint: „Da sind auch ganz viele Bälle unter den Buzzern oder? Nicht dass ich hier wieder danebenschieße oder so! Also dann, oben links“ und das Geräusch eines Schusses ertönt erneut. Markus johlt vor Freude: „Jawohl, das war ein Tor“ und erneut ist der Jubelschrei des Publikums aus der Anlage zu hören, woraufhin Markus Nils wohl erwartungsvoll anschaut und sagt: „Eins zu Eins, Weißt Bescheid!“ Und Nils wiederholt das Ganze: „Eins zu Eins ja, jetzt muss ich mir den Vorsprung wahren. Um jetzt in Führung zu gehen, geht da auch eine Doppelbesetzung? Ich mach mal den Arjen Robben. Kann ich jetzt auch unten links schießen? Ich mach jetzt einfach mal den Arjen Robben und schieße halbrechts.“ Aus der Anlage ertönt das Geräusch, als ob man eine Niete gezogen hätte, wie eine jaulende Sirene. Alle lachen und Nils ist frustriert: „Ja, das hat man sogar ohne Kopfhörer gehört.“ „Das war nix. Somit sind wir immer noch bei Eins zu Eins“ erklärt Christoph. Dann kann Greta sich den Sieg vielleicht schon mal klarmachen.“

„Ich schieß einfach mal in die Mitte“, das Torgeräusch erklingt, „geil, das war ein Tor“ und der Torjubel erschallt. Markus erklärt: „Sehr schön. Wir haben hier aber noch von unserem E-Game Finale, was wir mal gewonnen haben, eine Siegeshymne“ und es ertönt: „Viele Bäume, ja das ist eine Allee, Allee, Allee, Alleeee…“ und alle lachen erneut. Und Christoph möchte Gerechtigkeit: „Ja also um fair zu bleiben, hat Nils ja noch die Chance auf einen Ausgleich, richtig? Wie oft hast Du geschossen? Zweimal, oder?“ und Nils bejaht das Ganze. Okay also dann hat Nils noch eine Chance.“ „Dann hau mal rein“, sagt Markus und Nils sagt: „Den knall ich noch mal sauhart unten links rein. Voll spannend“ und das Schussgeräusch und anschließend ertönt der laute Torjubel. Alle sind begeistert. „Wir haben ein unentschieden“ sagt Christoph.

Er wiederholt es noch einmal: „Wir haben ein unentschieden an dieser Stelle, Zwei zu Zwei“, und auch Markus kann es kaum fassen: „ Ja, unglaublich aber wahr.“ „Sehr schön, Punkteteilung“, freut sich Christoph und Nils sagt: „Da fällt mir noch eine Fußballweisheit ein: Ein schnelles Tor würde dem Spiel guttun.“ Markus erwidert: „Ich muss gleich noch mal einen raushauen, ja, ich hab mir zu viel ausgedruckt. Ein paar sind hier sogar in rot…“. Christoph lacht ihn aus und sagt: „Tja, hättest Du sie Dir mal markiert, was?“ Und Markus resigniert: „Tja, wenn Du Scheiße am Fuß hast, hast Du Scheiße am Fuß, oder irgendwie so, ne?“ Greta meldet sich zu Wort: „Ich warte ja irgendwie noch auf etwas von Lukas Podolski“, und Markus gesteht, dass er von dem auch etwas parat hat, es aber natürlich leider nicht so schnell findet. „Oh Mann, hätte ich mal… warte mal,… hat der nicht mal gesagt, also wollte er sich nicht mal bedanken mit den Worten: ich bedanke mich bei meiner Mutter, ich bedanke mich bei meinem Vater und ganz besonders bei meinen Eltern. Das war doch auch großartig oder?“ und alle brechen in schallendes Gelächter aus. Und es wird wieder das Lied: Viele Bäume, ja das ist eine Allee, Allee, Allee von der Anlage eingespielt und Markus fragt erneut: „Ja, gut, und findet ihr jetzt noch eine Weisheit?“ Nils antwortet: „Wir schauen hier jetzt noch mal so richtig rein und sollen wir euch jetzt mal testen?“ Christoph und Markus antworten wie aus einem Munde: „Um Gottes Willen, ne, bloß nicht. Das wird nix.“ Und aus Spaß antwortet Christoph: „Ne also ehrlich, wir haben da ganz andere Kompetenzen. Aber nun sagt mal, wie geht es euch mit der Punkteteilung? Seid ihr damit einverstanden oder gibt es da nachher noch Stress im Tandem?“ Aus der Anlage ist ein Grölen zu hören, so als ob Fans bei einem Fußballspiel unzufrieden mit ihrer Mannschaft sind.“ Und Nils antwortet: „Wir werten das Spiel als gut Sport und es war ein fairer Wettkampf.“ Das bestätigt Greta auch.

Markus ist wieder an der Reihe: „In diesem Sinne, ich weiß nicht, wenn ihr nichts mehr habt jetzt, dann oder hast Du noch etwas Christoph?“ Er antwortet: „Ne, alles gut. Ich hab alles abgefrühstückt hier und ihr?“ Greta erwidert: „Noch mal ein ganz herzliches Danke an Euch, dass wir die Technik so gut kennengelernt haben und dann freuen wir uns auf unseren Podcast.“ Markus ist da ganz doll gespannt und Nils pflichtet ihm bei: „Ja, und wir erst“, alle lachen und Markus nimmt das Wort wieder auf: „In diesem Sinne, was sagen eure Sportler, eure Fußballleute zum Schluss?“ „Tschüss oder gut Sport“ erwidert Nils und Markus sagt zum Schluss: „Also dann, tschüss, gut Sport und machts gut.
Nun ertönt wieder die fröhliche Musik aus der Anlage, die auch schon am Anfang gespielt wurde.